7-Tage-Rückblick
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Goslar
50. Deutscher Verkehrsgerichtstag erfolgreich beendet
Traditionell trifft sich seit 1963 Ende Januar die gesamte Schadenwelt beim Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar. Zum 50. Jubiläum verzeichnete der Kongress eine Rekordbeteiligung: Rund 1.800 Verkehrswissenschaftler, Rechtsgelehrte und Repräsentanten von Verbänden, Assekuranzen und der Sachverständigenwelt trieben in den vergangenen drei Tagen die Themenkomplexe Sicherheit auf den Straßen sowie die Weiterentwicklung des (Verkehrs-)rechtssystems aktiv voran.
Rekordbeteiligung
Mit 364 Teilnehmern war der Arbeitskreis IV "Der Kfz-Sachverständige in der Unfallregulierung" Spitzenreiter. Die geschichtsträchtige Stadt im Harz erreichte aufgrund des enormen Andrangs in diesem Jahr ihre Kapazitätsgrenzen – was der inhaltlichen Qualität der Meinungsfindung jedoch keinen Abbruch tat. Die Tagung war mehr denn je geprägt von fruchtbaren Diskussionen und zielgerichteter Ergebnisfindung. Es bleibt zu hoffen, dass wie in der Vergangenheit die Empfehlungen der einzelnen Gremien in Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und Gerichtsurteile einfließen werden.
Prominente Gästeschar
Zudem wurden zahlreiche Ehrengäste und hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft begrüßt – die Sicherheitsvorkehrungen wahrend dementsprechend strikt. Die Gäste reisten überwiegend aus Deutschland, aber auch aus dem Ausland an, unter anderem aus Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz sowie Tschechien. Die Rechtsanwälte stellten mit gut 650 Teilnehmern die größte Gruppe, gefolgt von den Versicherern. Eröffnet wurde das Symposium in der Kaiserpfalz von Bundespräsident Christian Wulff (CDU), dessen Vortrag dem Vernehmen nach sehr positiv vom (Fach)publikum aufgenommen wurde. Der Präsident des Verkehrsgerichtstages, der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm, führte den großen Zuspruch auch auf die "aktuellen und interessanten Themen" zurück, mit denen sich die Teilnehmer in den Arbeitskreisen eingehend befassten.
Acht Arbeitskreise zu aktuellen verkehrsrechtlichen Fragen
In diesem Jahr wurden die Themenbereiche Ansprüche naher Angehöriger von Unfallopfern, Haftung des Unfallopfers bei eigener Sorgfaltspflichtverletzung, Der Verkehrsraum der Zukunft oder auch die Verkehrsgefährdung durch krankheitsbedingte Mängel an Fahreignung und Fahrsicherheit beleuchtet. Weitere Arbeitskreise (AK) befassten sich mit der Frage nach dem Kfz-Sachverständigen in der Unfallregulierung, zudem mit Fahrlässiger Körperverletzung und Tötung im Straßenverkehr und aktuellen Fragen zu Pedelecs, Segways, Bierbikes. Der traditionell mit Seefragen befasst AK VIII griff die Thematik Moderne Piraterie – Seeschifffahrt unter Beschuss.
Wie gewohnt, werden wir Ihnen in den nun folgenden Meldungen einen Überblick über die Resolutionen der acht Arbeitskreise geben, welche als Zusammenfassung aus den zahlreichen Erfahrungsberichten der Teilnehmer, deren Vorschlägen und deren Diskussionen entstanden sind.
Stammtische als Meinungsforen und Netzwerkplattform
Die Foren für Meinungsbildung und -austausch werden ebenfalls traditionell mit den zahlreichen Stammtischen und sonstigen Treffen der Verbände, Unternehmen, Dienstleister und Organisationen ergänzt.
Über die diversen Tages- und Abendveranstaltungen, welche u.a. von ADAC, APE/car.tv, AVUS, Carglass, car.tv, DAV und ArGe Verkehrsrecht, DEKRA, GDV/UDV, GTÜ, SSH oder auch des Goslar Instituts und der WOM AG durchgeführt wurden, lesen Sie ausführlich in der nächsten Ausgabe des AUTOHAUS-Schaden§managers am kommenden Freitag sowie in unserem Printmagazin AUTOHAUS-SchadenBusiness am 5. März. (lk/ses)
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(Foto: Laura Keßler)
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