Donnerstag, 17.05.2012
21.07.2009
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Autohandel

Abwrackprämie kaschiert Vertriebsprobleme

Die Umweltprämie verdeckt die strukturellen Probleme der Kfz-Branche und den unzureichenden Service am Point of Sale. Dies ist das zentrale Ergebnis der Analyse "Automobilkauf in der Krise" der Strategieberatung Oliver Wyman und der Marktforschungsfirma J.D. Power. Die Analyse basiert auf einer Befragung von 1.500 Autokäufern zu ihrer Zufriedenheit mit dem Verkaufsprozess. Laut Untersuchung wird der Verkaufserfolg insbesondere durch mangelnde Aufmerksamkeit des Verkaufspersonals beeinträchtigt. Jeder zehnte Kunde verlasse den Point of Sale ohne individuelle Beratung. "Dieser Wert ist in den letzten Monaten aufgrund der Abwrackprämie noch einmal deutlich gestiegen, da mehr Kunden in die Autohäuser kamen", erklärt J.D. Power-Vertriebsexperte Tobias Schütz. Kleine Händler punkten der Analyse zufolge vor allem beim Verkaufspersonal durch die persönliche Note. Bei mittelgroßen und großen Vertragshändlern hingegen schneide das Verkaufsteam weniger gut ab, hieß es. Insgesamt gaben nur rund 21 Prozent der Kunden an, dass ihre Kaufentscheidung durch die bisherigen guten Erfahrungen mit dem Händler beeinflusst wurde. Für die meisten Verbraucher sei die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs (56 Prozent) oder die Marke selbst (47 Prozent) ausschlaggebend bei der Wahl für ein Auto, so die Studie. Stärkere Differenzierung gefordert Da viele Kunden zudem keine speziellen Auswahlkriterien bei der Wahl des Händlers hätten, sei eine stärkere Differenzierung innerhalb des Autohandels, zum Beispiel durch Leistungspakete, notwendig. Rund 38 Prozent der Konsumenten seien nicht auf eine bestimmte Marke festgelegt. "Hier eröffnet sich ein immenses Potenzial für den Gewinn von Marktanteilen durch erstklassige Verkaufsprozesse im Autohaus – erst recht, wenn der Markt nach dem Auslaufen der Abwrackprämie wieder enger wird", glaubt Schütz.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Rüstzeug für das Ende des Abwrackbooms

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

28. Juli 2009 17:30
"AutohausScout" meint:
Die Anregung von Toyota Verkäufer, 22.Juli,
greife ich gerne auf und biete weiterhin und - zukünftig verstärkt - Seminare und Work-Shops für Autokäufer an.

Thema: Acht Schritte zur Auftragserteilung

1.Mein Ziel als Käufer,...
ich weiß was ich will -und folge den Empfehlungen des Verkäufers
2.Meine Situation,...
mein Verkäufer sollte über das Nötigste informiert werden
3.Mein Bedarf,...
ich nenne meine wichtigsten Bedürfnisse -bin zu Kompromissen bereit
4.Klaren Nutzen,...
nenne ich präzise und weise auf das Wichtigste hin
5.Eindeutige Argumente,...
liefere ich klar und deutlich, ohne oberlehrerhaft zu wirken
6.Konkrete Kaufabsicht,...
äußere ich deutlich, belege mit Fianzauskünften, was ich mir leisten kann und was nicht
7.Entscheidung,...
ich werde nicht lange herumeiern, der Verkäufer hat noch mehr zu tun
8.Bedenken,...
des Verkäufers gilt es auszuräumen, keine unnötigen Preisdiskussionen führen, denn ich will ja was vom Verkäufer.
UND: Was es kostet - das kostet es - BASTA!!!

:))) Anmeldungen sind jederzeit möglich - Viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
"AutohausScout"


28. Juli 2009 16:41
Mr.T meint:
Andreas Lau & Gregor Eckert *RECHTGEB*
Wie sagte schon ein römischer Kaiser zum Thema Latrinensteuer:
Pecunia non olet! Aber von wem ichs nehme kann ich bis zu einem bestimmten Grad selbst entscheiden!

Und ja! ich habe das Recht, dem unfreundlichen Kunden von grade eben freundlich des Geschäftes zu verweisen, wenn ich ihm "nur" 20% geben kann und ich mir die ganze Zeit anhören darf, dass ich mehr geben müsse weil Opel dies ja auch tut etc...


28. Juli 2009 15:23
Gregor Eckert meint:
@Andreas Lau

Natürlich! Sie/wir können keinen Kunden "erziehen" mit weniger Nachlass zufrieden zu sein! (Aber es gibt andere Wege!)

Zu der aktuellen Situation hat jeder, ich betone JEDER seinen Teil dazu beigetragen. In meinen Preis-Stabilitäts-Projekten habe ich aber es seit 1996 nur mit Handelsunternehmen und Verkäufern zu tun, die sich "als die Opfer" der "Rabattitis" beschreiben. Keiner will es gewesen sein(?).

Ich wiederhole: Die gesamte Branche(und damit meine ich die Personen die dort die Verantwortung tragen) ist aufgerufen die Rabattspirale anzuhalten und zurückzuschrauben.

Nur warten bedauerlicherweise zu viele auf eine "Eingabe von oben", die alles auf einen Schlag verbessert - nur dieser "Wink des Schicksals“ wird es in dieser Branche nicht mehr geben.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten welche Möglichkeiten es gibt: Im August erscheint dazu im Autohaus Verlag die 5. Auflage des Bestsellers: Die Schlacht um jeden Preis.

Viel Erfolg! Den Aktiven gilt die Gunst der Stunde!

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