Donnerstag, 17.05.2012
03.11.2009
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KBA

Abwrackprämie treibt NW-Markt weiter an

Die vor zwei Monaten ausgelaufene Abwrackprämie hat auch im Oktober die Auto-Konjunktur in Deutschland am Leben gehalten – der von vielen Experten befürchtete Abschwung zeichnet sich aber bereits deutlich ab. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag mitteilte, wurden 321.120 fabrikneue Pkw für den Straßenverkehr zugelassen. Das waren 24,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zwei Monate vor Jahresende steht die Zulassungsskala damit bereits bei 3,31 Millionen (plus 25,9 Prozent). Laut Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) wurden die Zulassungen bisher hauptsächlich von über 2,1 Millionen Autos für Privatkunden getragen. Das sei gegenüber den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres eine Verdoppelung. VDIK-Präsident Volker Lange erklärte das zweistellige Plus mit dem Bestellvorlauf durch die Umweltprämie: "Die noch vorhandenen Auftragsbestände werden abgebaut und die jetzt zur Auslieferung kommenden Fahrzeuge führen damit weiterhin zu kräftigen Zuwächsen der Zulassungen." Die Zulassungszahlen bestätigen im Oktober zudem erneut den Trend zu kleineren Fahrzeugen. Laut KBA waren 62 Prozent aller Neuzulassungen Minis, Klein- oder Kompaktwagen. Auch Mini-Vans fanden reichlich Zuspruch. Bei den deutschen Marken konnten Opel (plus 57,6 Prozent), Ford (plus 33,2 Prozent) und VW (plus 30,4 Prozent) erneut kräftig zulegen. Bei den Importeuren hatten Nissan (plus 179,6 Prozent), Skoda (plus 141,5 Prozent) und Suzuki (plus 91,2 Prozent) die größten Zugewinne. CO2-Emission sinkt deutlich Durch die Zunahme an kleineren Fahrzeugen ist laut Kraftfahrt-Bundesamt auch die CO2-Emission deutlich gesunken. 13,3 Prozent der Neuzulassungen bewegten sich im letzten Monat unterhalb der 120 g/km-Grenze. 42,1 Prozent erfüllten die Euro 5-Norm. Der Dieselanteil lag bei 31,7 Prozent. Der größere Teil der Zulassungen wurde von privaten Haltern vorgenommen (61,8 Prozent). Weiter unerfreulich zeigte sich der Gebrauchtwagenmarkt. Das KBA zählte im Oktober 552.340 Halterwechsel, 5,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Während der Pkw-Bereich rückläufig war (minus 6,8 Prozent), gab es bei den Nutzfahrzeugen zweistellige Zuwachsraten.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Inlandsorder brechen ein / Autoexporte legen zu

 
 

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