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Matthias Wissmann will abgasarme Fahrzeuge bei der Berechnung des CO2-Flottendurchschnitts stärker anrechnen.
Anrechnung von E-Autos
Matthias Wissmann will abgasarme Fahrzeuge bei der Berechnung des CO2-Flottendurchschnitts stärker anrechnen.
Autoindustrie feilscht um CO2-Normen
Die deutsche Automobilindustrie dringt bei der EU-Kommission auf günstigere Bedingungen für die Einführung von Elektroautos. Besonders abgasarme Fahrzeuge müssten bei der Berechnung des CO2-Flottendurchschnitts mit einem höheren Faktor angerechnet werden, sagte der Verbandspräsident Matthias Wissmann am Mittwoch in Berlin.
Im Jahr 2020 sollen die Neuwagenflotten der EU-Autohersteller im Durchschnitt nur noch 95 Gramm des Treibhausgases CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. Dabei will die EU-Kommission Elektroautos und andere Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß mit dem Faktor 1,3 berücksichtigen.
"Das ist ein Witz", sagte Wissmann. "Der Faktor muss zwischen 2 und 3 mindestens liegen." Sonst gerieten die EU-Hersteller gegenüber ihren Konkurrenten USA und China ins Hintertreffen. In diesen Ländern würden Batterieautos, Hybride und Brennstoffzellen-Fahrzeuge viel stärker bei der Berechnung der CO2-Emission berücksichtigt. "Will Europa bei alternativen Antrieben mitspielen, müssen wir den Markthochlauf beschleunigen", betonte Wissmnann. Ob sich Autos mit Elektroantrieb oder kombiniertem Elektro-Verbrennungs-Antrieben am Massenmarkt durchsetzten, "wissen wir noch immer nicht. (dpa)
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(Foto: Martin Oeser/ ddp)
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