Donnerstag, 17.05.2012
16.07.2008
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Stellenabbau

ATU setzt erneut Rotstift an

Mit dem Abbau hunderter Stellen stemmt sich die in Bedrängnis geratene Autowerkstattkette ATU gegen die drückende Schuldenlast und das schlecht laufende Geschäft. Es wären aber deutlich weniger als die in einem Medienbericht genannten 1.000 Stellen betroffen, sagte ATU-Sprecher Markus Stadler am Mittwoch in Weiden (Oberpfalz). Eine konkrete Zahl nannte er nicht. Nach Einschätzung von informierten Kreisen wird ATU voraussichtlich pro deutscher Werkstatt die Belegschaft um durchschnittlich einen Mitarbeiter reduzieren. Das Unternehmen betreibt derzeit rund 600 deutsche Filialen. Stadler begründete den geplanten Personalabbau mit den hohen Spritpreisen. "Der Benzinpreisschock sitzt den Autofahrern in den Knochen." Die Branche merke deutlich, dass Kunden bei der Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge sparen. Der ATU-Gesamtbetriebsrat will in den kommenden Tagen eine Stellungnahme zu den Rationalisierungsplänen abgeben. Der Stellenabbau solle überwiegend durch Fluktuation oder die Beendigung von Arbeitsverhältnissen während der Probezeit erfolgen. Die langjährig bei ATU beschäftigte Stammbelegschaft solle möglichst geschont werden. Mit den Stellenkürzungen solle noch im Sommer begonnen werden. "Es werden aber keine Filialen geschlossen", betonte der Pressesprecher. Das Unternehmen hatte bereits im Frühjahr etwa 350 Arbeitsplätze gestrichen. Dabei handelte es sich um Saisonkräfte, die vorher für das Wintergeschäft eingestellt worden waren. Wie unser Partnerdienst "asp" von mehreren Betriebsinhabern aus dem Münchner Raum erfuhr, liegen dort vermehrt Bewerbungen von derzeitigen ATU-Mitarbeitern vor.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Expansionstempo gebremst

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

30. Juni 2009 16:28
Dieter H. meint:
Der Mehrheitseigner KKR diktiert was geschieht, von Amerika aus. ATU
sollte mal bei OPEL nachfragen was die an GM "abgeführt" haben und
so gerade noch dem Ruin entgingen. Gleichzeitig werden öffentliche Gelder in Millionenhöhe vom Staat bezahlt, aber gleichzeitig Mitar -beiter entlassen. Schon "toll" was in unserer Gesellschaft so alles
möglich ist, da bleibt einem die Spucke weg. Ich weiß zu welchem
Hungerlohn ATU - Mitarbeiter ihr täglich Brot verdienen, aber neue
Manager werden bei ATU eingestellt, denen am Fortbestand von ATU wohl
nicht so sehr liegen dürfte, wenn sie nur das Rating von S&P sehen.
Wenn man dann noch den Bericht von "SEPPI" liest, wird klar, wohin die Staatsgelder gehen, aber die neuen Manager machen sich wichtig
und schicken Leute in die Armut, unschuldige Menschen die hart bei ATU gearbeitet haben.


28. Januar 2009 20:14
Is mir entfallen meint:
Und weiter gehts.Die Nächste Entlassungswelle erreicht ATU.Weitere 1200 Leute stehen zur diskussion ,und sollte nicht bald Geld vom Himmel fallen ,geht das Ganze "Unternehmen" den Bach runter.Während die Heuschrecke mit dem Köfferchen über den Teich springt stehen in Deutschland wiedermal über 10000 Arbeitslose da.Die natürlich dank eines Konjukturpaketes 2 ganz schnell einen Job finden werden.


19. Juli 2008 19:27
Seppi meint:
Hallo,

Der Bericht,vielmehr die Aussage des Hr.Stadler ist lächerlich.

1.)Es werden Bundesweit weitmehr als 1 Mitarbeiter pro Filiale entlassen, beispielsweise Euskirchen zur Zeit 5 ,Brühl 3. Und das ist noch lange nicht Ende der Fahnenstange.Es geht noch weiter!

2.)Desweiteren sind das Mitarbeiter,die lange aus der Probezeit raus sind.

3.)Begründung Spritpreise. A.T.U.hat wie viele andere Unternehmen mit mehreren Filialen einen internen Wettstreit unter den Filialen. Da zählt jeder verkaufte BFKWechsel ,Stoßdämpfer ,Auspuff,Scheibentausch,Insp.etc.

Stimmen die Zahlen nicht gibt´S erstmal Druck von Oben und in weiterer Folge werden Stellen Neu besetzt. Logische Schlußfolge,man versucht den Kunden Dinge zu verkaufen ,die eigentlich nicht nötig sind. Deshalb ist z.B. die Position des Werkstatt-Meisters ein richtig "heißer Stuhl".
Und Kunden sind nicht blöd,die lassen sich oft nur einmal veräppeln.

A.T.U. wird noch viel mehr Stellen abbauen und auch Filialen schließen
Das ist nur die Spitze des Eisbergs. 600 Mio fallen eben mal nicht von den Bäumen.

Ich selbst bin von der jetzigen Entlassungswelle betroffen und spreche aus eigener Erfahrung.Die Stimmung der restlichen Mitarbeiter ist auf dem Null-Punkt

Mfg.Seppi

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