Freitag, 03.02.2012
19.06.2009
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Werkstattkette

ATU testet Neuwagenverkauf

Seit Mitte April erprobt die Werkstattkette ATU das Neuwagengeschäft. Im Gespräch mit AUTOHAUS Online sagte ein Unternehmenssprecher, dass 50 Filialen in ganz Deutschland vorbereitet worden seien. Das Neuwagengeschäft läuft über die Schweizer Delta Car, einem freien Händler. Pro Filiale habe man drei Mitarbeiter für den neuen Bereich geschult. Diese hätten in der Regel bereits vorher als Neuwagenverkäufer gearbeitet. ATU will mit dem Neuwagenverkauf neue Kunden gewinnen. "Da es sich derzeit um eine Testphase handelt, haben wir noch keine größere Marketingaktion gestartet", betonte der Unternehmensprecher. Die Testphase werde mehrere Monate dauern. Dies sei nötig, da es sich um einen komplexen Prozess der Finanzierung und Lieferung handele. "Wir wollten die Mitarbeiter erst mit den Abläufen vertraut machen." Nach der Testphase will ATU entscheiden, ob der neue Geschäftsbereich rentabel ist. Die derzeit angebotenen Fahrzeuge kommen aus ganz Europa, es handelt sich um EU-Neuwagen und Tageszulassungen. Auf der Homepage der Werkstattkette gibt es nun auch den Bereich Neuwagenvermittlung. Eine Reihe von Fahrzeugen seien schon vermittelt worden, bestätigte der Sprecher. Konkrete Angaben zu ihrer genauen Zahl wollte er aber nicht machen. (av)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

25. Juni 2009 03:23
Lutz meint:
Als ehemaliger Autoverkäufer geht mir der Hut hoch wenn ich lese dass ATU anscheinend systhematisch Vertragshändler arbeiten lässt und dann das Geschäft versucht abzustauben. Fehlt nur noch dass die ATU-Jungs am Sonntag die Prospektständer der Händler plündern um diese dann Montag in den ATU-Filialen auszulegen.

Die Konstellation, Händler A macht Beratung und Probefahrt, Händler B das Geschäft, gibt es zwar täglich, aber dort gleichen sich die Verhältnisse weitgehend wieder aus.


24. Juni 2009 14:49
Striker meint:
Das Problem ist doch eigentlich nicht ATU, sondern die uns so verbundenen Hersteller. ATU nutzt hier nur die sich bietenden Chancen aus.
Die eigentlichen Wettbewerbsverzerrer sind doch aber die Hersteller, die auf Teufel komm raus Ware produzieren, ihren Vertragshandel an der kurzen Leine führen und all das, was der Vertragshandel dann vor lauter Erschöpfung nicht mehr abnehmen kann, in den freien Markt drücken. Und dieser freie Markt kauft dann bei geringeren Kosten auch noch zu günstigeren Konditionen ein.

Der Vertragshandel kann nur ohnmächtig zuschauen, wehren ist nicht drin. Dafür fehlt es ihm an Einigkeit und finanziellen Mitteln.


24. Juni 2009 14:49
Striker meint:
Das Problem ist doch eigentlich nicht ATU, sondern die uns so verbundenen Hersteller. ATU nutzt hier nur die sich bietenden Chancen aus.
Die eigentlichen Wettbewerbsverzerrer sind doch aber die Hersteller, die auf Teufel komm raus Ware produzieren, ihren Vertragshandel an der kurzen Leine führen und all das, was der Vertragshandel dann vor lauter Erschöpfung nicht mehr abnehmen kann, in den freien Markt drücken. Und dieser freie Markt kauft dann bei geringeren Kosten auch noch zu günstigeren Konditionen ein.

Der Vertragshandel kann nur ohnmächtig zuschauen, wehren ist nicht drin. Dafür fehlt es ihm an Einigkeit und finanziellen Mitteln.

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