Mittwoch, 08.02.2012
03.03.2010
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Werkstattkette

ATU weiter in den roten Zahlen

Die Autowerkstattkette ATU ist im vergangenen Jahr trotz einer Erholung nicht aus aus den roten Zahlen gekommen. Der Verlust sei von minus 116 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 47 Millionen Euro reduziert worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch am Stammsitz in Weiden mit. Der Umsatz blieb mit 1,24 Milliarden Euro relativ stabil (2008: 1,29 Milliarden Euro). Zum Jahresende konnte ATU von dem strengen Winter profitieren. Die rund 650 Werkstätten verkauften 15 Prozent mehr Winterreifen als im Vorjahr. Damit lag das Unternehmen beim Saisongeschäft noch vor den Konkurrenten. Bundesweit habe das Winterreifengeschäft nur um acht Prozent zugelegt, berichtete ein ATU-Sprecher. Zuvor hatte das Unternehmen nicht nur die allgemeine Krise zu spüren bekommen, sondern auch die Abwrackprämie, die bei anderen Unternehmen aus der Branche für klingelnde Kassen sorgte. Die ATU-Werkstätten werden hingegen traditionell eher von Besitzern älterer Autos angesteuert. Genau diese Fahrzeuge wurden nun aber in vielen Fällen verschrottet. Zuwächse konnte ATU beim sogenannten Flottenservice, der Wartung von ganzen Fuhrparks, verbuchen. Die Zahl der Firmenkunden stieg um 10.000 auf nun 80.000. Auch das Internetgeschäft legte kräftig zu, die Online-Umsätze stiegen um ein Drittel. Insgesamt sei das Geschäftsjahr "zufriedenstellend" gewesen, hieß es. Das zu der US-Investmentgesellschaft KKR (Kohlberg Kravis Roberts) gehörende Unternehmen konnte die Nettoverschuldung leicht von 523 auf 517 Millionen Euro reduzieren. ATU beschäftigt in Deutschland und mehreren benachbarten Ländern rund 13.000 Mitarbeiter. (dpa)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

23. Januar 2011 18:13
Gerd meint:
Also ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit den ATU Werkstätten gemacht. In letzter Zeit hat sich da echt was getan! Zudem findet man neben der Werkstatt auch in dem Shop eine große Auswahl an Kfz-Zubehör.


05. März 2010 19:40
Maik Dammhahn meint:
Die Mitarbeiter tun euch also leid?
Aber nicht so leid das A.T.U Insolvenz anmelden soll und mehr als 13.000 Mitarbeiter auf die Straße setzen soll!


05. März 2010 18:10
Uwe Gnuschke meint:
Hier rächt sich die jahrelange ATU Strategie, der Laufkundschaft das Geld aus der Tasche zu ziehen. Heute ist das Image kaputt sowie 2 Mio. Altwagen (Kunden) weniger auf der Straße. Sollte ATU über die Klinge springen findet sich schon ein neuer Investor, um seine Abschreibungen bei ATU unterzubringen.

Ich erinnere mich noch, als ATU vor ein paar Jahren nach dem auto, motor und sport Werkstatttest es den OPEL Händlern per einstweiliger Verfügung untersagte, den Test als Sonderdruck auszulegen. Ein sehr sportlicher Verein.

Es gibt für ATU und Co. einfach keine Daseinsberechtigung. Sie müssen dem gebeutelten Autofahrer nur erzählen, dass er Geld sparen kann und mit Schulden expandieren. Dann sind Sie wer. Mir tun nur die Mitarbeiter von ATU leid. Armes Deutschland.

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