Immer mehr ausländische Autokonzerne bleiben wegen der Absatzkrise in diesem Jahr der Tokyo Motor Show fern. Nach Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz beschloss auch der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche, nicht nach Japan zu kommen, wie die Organisatoren am Donnerstag in Tokio bekanntgaben. Die Entscheidung sei bedauerlich, dennoch bleibe die traditionelle Automesse vor den Toren Tokios "wichtig" für die Darbietung neuer Technologien, wurde Satoshi Aoki, Präsident des japanische Verbands der Autobauer JAMA, zitiert. An der Tokyo Motor Show werden sich in diesem Jahr wegen der Branchenkrise nur halb so viele Aussteller beteiligen wie zuletzt. Auch die ums Überleben kämpfenden US-Konzerne General Motors, Chrysler und Ford sowie der italienische Hersteller Maserati sind in diesem Jahr Tokio absent. Damit werden Japans acht Autohersteller diesmal die alle zwei Jahre stattfindende Messe dominieren. Allerdings haben Japans vier große Lastwagenbauer auch abgesagt. Die Tokyo Motor Show läuft vom 23. Oktober bis 4. November und ist damit vier Tage kürzer als 2007. Im Januar war noch spekuliert worden, sie könnte gar ganz ausfallen. (dpa)
Automesse: Auch Porsche kommt nicht nach Tokio
Nach VW, Mercedes und BMW wird nun auch der Sportwagenbauer nicht an der diesjährigen Tokyo Motor Show teilnehmen. Gründe dürften die weltweite Absatzkrise und der hohe Schuldenberg der Stuttgarter sein.