Montag, 21.05.2012
31.08.2010
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Markteinführung

Audi A1 übertrifft Erwartungen
Von Frank Selzle und Ralf Padrtka

Audi und seine Händler sind sich einig: Der neue A1 hat einen Start nach Maß hingelegt. "Vergangenes Wochenende war es soweit: Jeder konnte den 'nächsten großen Audi' live erleben und natürlich auch probefahren. Viele aktive Händler haben stark investiert, um einen passenden Rahmen dafür zu schaffen", sagte Michael-Julius Renz, Audi Leiter Vertrieb Deutschland, am Dienstag gegenüber AUTOHAUS Online. Das große Interesse der Besucher sei ein Beleg für den Erfolg der Markteinführungsaktivitäten. Zahlen zu Besuchern, Probefahrten und Verkäufen lagen zunächst noch nicht vor.

Der mindestens 15.800 Euro teure Kleinwagen steht seit vergangenem Freitag auf den deutschen Händlerhöfen. Gleichzeitig begann die Auslieferung in Österreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz. Die meisten Märkte Europas ziehen bis Mitte September nach. "Die Rückmeldungen unserer internationalen Händler zeigen uns: Das Interesse am A1 übersteigt unsere Erwartungen deutlich", erklärte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Audi werde deshalb die Produktionskapazität um 20 Prozent erhöhen.

Bisher hatte die VW-Tochter mit einem durchschnittlichen Produktionsvolumen von 100.000 A1 pro Jahr gerechnet. 2010 sollen noch insgesamt 50.000 Einheiten im Werk Brüssel vom Band laufen. Die Ingolstädter betreten mit dem A1 erstmals seit 1978 (Audi 50) wieder den Kleinwagenmarkt.

Im Handel hat sich nach dem Kickoff-Wochenende echte Begeisterung für den City-Flitzer breit gemacht. "Das Einführungsevent in unserem Showroom war ein großer Erfolg. Das hat uns sehr motiviert", sagte Andreas Kraemer, Centerleiter und Prokurist im Audi Zentrum Nordrhein in Düsseldorf, im Gespräch mit diesem Dienst. Drei Autos seien permanent im Probefahrteinsatz gewesen, etliche A1 verkauft worden. Auch das Vorführmodell mit dem sportlichen "Competition Kit" sei sehr gut angekommen. Kunden haben beim A1 die Wahl aus über 800 verschiedenen Exterieur-Varianten.

"Erfolg hart erarbeiten"

Laut Kraemer kamen nicht nur Stammkunden und Fahrer der Marke in das Autohaus, um sich den neuen Kleinwagen anzusehen. "Die Düsseldorfer sind für das Segment empfänglich. Wir konnten nicht nur die typische Mini-Klientel begrüßen, sondern beispielweise auch ältere Damen, die sich für den A1 interessierten." Der Wagen habe eine echte Chance, zum Renner zu werden. "Den Erfolg werden wir allerding hart erarbeiten müssen. Denn der A1 hat keinen Kultstatus und mit dem Polo einen echten Konkurrenten. Aber ich glaube an den A1."

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Türöffner zu neuen Kundengruppen

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

31. August 2010 18:11
Oliver Kratzer meint:
Ich selber verkaufe die Marke Seat. Heute hatte ich die Chance, den A1 probe zu fahren und anzuschauen.

Äußere Form: Kultig. Für mich jedenfalls. Allerdings muss sich unser Seat Ibiza nicht vor dem A1 verstecken. Der A1 hat wie der Ibiza keine Gurthöhenverstellung. Der A1 ist gefühlt nicht leiser als der Ibiza rollt auch nicht besser ab. Sicher, ist das Cockpit vom A1 voll aufgeschäumt, aber die Türverkleidungen sind auch nur mit einer Folie bezogen und nicht unterschäumt. Weiterhin glaub ich, das die normalen Sitze die gleich Form wie der Seat haben. Allerdings kommt mir der Stoff beim A1 deutlich dicker vor. Alles in allem Sachen wo wir uns wiegesagt nicht verstecken müssen. Ok, das Image hat nur der Audi.


31. August 2010 17:57
Lutz Lohmann meint:
Ja klar Herr Kraemer,die Zielgruppe: nicht nur MINI Klientel sondern auch ältere Damen.
Danke!

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