Montag, 21.05.2012
16.03.2009
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Verantwortung

Audi-Chef gibt Jobgarantie

Audi will trotz des Gegenwindes durch die Branchenkrise seine Arbeitsplätze halten. Die VW-Tochter könne die Sicherheit der eigenen Arbeitsplätze bis 2011 garantieren, sagte Audi-Chef Rupert Stadler dem Bayerischen Rundfunk. Allerdings könne der Konzern keine Verantwortung für die gesamte Automobil-Lieferkette übernehmen, auch wenn im Einzelfall eine partnerschaftliche Lösung gesucht werde. "Jeder unserer Lieferanten muss unternehmerisch seine eigene Verantwortung übernehmen." Zugleich lehnte Stadler staatliche Beihilfen für private Unternehmen ab. Das habe immer ein "Geschmäckchen", sagte der Audi-Chef. "Wir wollen eine Inanspruchnahme staatlicher Beihilfen nicht unterstützen, denn wir sollten nicht dafür Sorge tragen, dass es zu einem Subventionswettlauf in ganz Europa kommt. Wir sollten nicht eingreifen in Wirtschaftsmechanismen." Förderungen seien nur dann denkbar, wenn es sich um Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten handele. (dpa)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

16. März 2009 18:37
AS meint:
Nicht nur, dass VW und damit alle Töchter der VAG zu 20% in staatlichen Besitz sind, nein, die VW-Bank hat 2 Mrd. EUR aus dem Soffin bekommen und bietet Finanzierungen unter dem Euribor an. Damit dürfte der Staat eine direkte Subvention an VW gegeben haben, denn die Differenz zwischen Refinanzierungs- und Kundenzins trägt mit Sicherheit der Hersteller.

Die Herren haben beide Hände voller Steine und sitzen im Glashaus...


16. März 2009 15:04
Thomas meint:
Es ist interessant, wie sich die Manager von Volkswagen und Audi gegen Staatliche Hilfe bzw. Beteiligungen des Staates an Privat Unternehmen aussprechen.

Wo Sie selbst massiv nach einem neuen VW Gesetz schreien damit dem Land Niedersachsen mit seiner 20 % Beteiligung mehr rechte zugesprochen werden als üblich bei einer Beteiligung in dieser Höhe.

Da kann ich nur den Kommentar von Herrn Koch aufgreifen: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

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