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Audi, Daimler und VW trotzen schwachem Markt
Die deutschen Autobauer haben sich im Juni dem Abwärtstrend auf dem US-Markt nur teilweise entziehen können. Während Audi, Daimler und Volkswagen ihre Verkaufszahlen gegen den Trend steigerten oder stabil hielten, folgten BMW und Porsche dem Trend nach unten. Auch die einheimischen Konkurrenten General Motors (GM) und Ford verbuchten erneut deutliche Absatzeinbrüche. Der japanische Hersteller Toyota, inzwischen die Nummer zwei auf dem US-Markt, musste im Berichtsmonat ebenfalls Federn lassen. Volkswagen verkaufte wie im Vorjahresmonat rund 23.200 Autos in den USA (plus 0,3 Prozent). Während die beiden wichtigsten Modell Jetta und Passat nachgaben, legte VW bei Geländewagen und Cabrios zu. Die Premium-Tochter Audi drehte mächtig auf. 8.200 ausgelieferte Fahrzeuge bedeuteten einen Zuwachs von 5,3 Prozent. Nach Angaben von Audi of America war das Plus vor allem auf den alten A4 zurückzuführen, dessen Verkäufe trotz des bevorstehenden Modellwechsels im September um mehr als ein Drittel auf 5.000 Einheiten anzogen. Bei allen anderen Modellen gingen die Verkaufszahlen im Juni dagegen zurück – am stärksten beim Geländewagen Q7 (minus 42 Prozent). Bei BMW gingen die Verkaufszahlen dagegen erstmals seit Monaten deutlich nach unten: Insgesamt seien 26.155 Pkw der Marken BMW und Mini verkauft worden, elf Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit. Die Kernmarke brachte 20 944 Autos an US-Kunden. Dies entsprach einem Minus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Kleinwagen Mini legte dagegen um ein Viertel auf 5.211 Auslieferungen zu.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: GM distanziert trotz Rückgang Verfolger
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(Foto: ddp / Marcus Brandt)
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