Audi hat im vergangenen Jahr trotz der weltweit schwächelnden Nachfrage sein Ziel von mehr als einer Million verkaufter Fahrzeuge erreicht. Im Gesamtjahr seien weltweit 1.003.400 Autos ausgeliefert worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Ingolstadt mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Zuwachs von 4,1 Prozent. Entgegen dem branchenweiten Trend kletterten die Verkaufszahlen auch im Dezember um 17,4 Prozent auf 82.800 Einheiten. Audi begründete die guten Verkaufszahlen vor allem mit einer Reihe neu eingeführter Modelle, darunter der A4 und der neue kleine Geländewagen Q5. Insgesamt seien es 2008 zwölf Modellneuheiten gewesen. Auch in den kommenden Jahren will die VW-Tochter eine Reihe neuer Fahrzeuge auf den Markt werfen. Neben dem Kleinwagen A1, der zur Modellfamilie ausgebaut werden soll, denkt Audi auch an eine Neuauflage des A2 und an einen A7. Die Verkaufszahlen in Westeuropa kletterten im Dezember um 22,7 Prozent auf knapp 54.000 Einheiten. Im Gesamtjahr kamen die Ingolstädter hier auf einen Absatz von 667.000 Fahrzeugen, was einem Plus von 2,5 Prozent entsprach. In der Region Asien-Pazifik lag der Verkauf im Gesamtjahr bei 155.100 Fahrzeugen (plus. 15,6 Prozent). Auf dem drastisch eingebrochenen US-Markt hielten sich die Verluste mit einem Minus von 6,1 Prozent auf knapp 88.000 Autos zumindest in Grenzen. Weitere Zahlen zu einzelnen Märkten werde Audi-Chef Rupert Stadler voraussichtlich am kommenden Sonntag auf der Automesse in Detroit bekannt geben, sagte eine Sprecherin. (dpa)
Absatz: Audi durchbricht 2008 Millionengrenze
Dank der Einführung von zwölf Modellneuheiten hat der Ingolstädter Autobauer der weltweiten Branchenkrise getrotzt. im vergangenen Jahr wurden weltweit 1.003.400 Fahrzeuge ausgeliefert.