Montag, 21.05.2012
02.11.2009
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Medien

Audi kauft sich beim FC Bayern München ein

Der Einstieg von Audi beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ist angeblich beschlossene Sache. Nach Informationen von "Stern.de" wird sich der Ingolstädter Autobauer mit 9,5 Prozent an der FC Bayern München AG beteiligen und dafür rund 80 Millionen Euro bezahlen. Die Beteiligung, so der Bericht, sei bereits von beiden Aufsichtsräten genehmigt worden. In den kommenden Tagen solle er unterzeichnet werden. Zudem solle der Audi-Vorstandschef Rupert Stadler einen Sitz im Aufsichtsrat des Fußballclubs erhalten. Während Bayern-Sprecher Markus Hörwick den Bericht am Wochenende nicht kommentieren wollte und Audi ihn sogar dementierte, wurde Clubmanager Uli Hoeneß am Sonntagabend im TV-Senders Sky deutlicher: "Das ist eine Beteiligung und ein langfristiger Vertrag, wir reden da über ganz andere Beträge. Das ist ein Betrag, der weit über 100 Millionen sein wird – alles zusammen", sagte Hoeneß. Im Paket seien "ein Werbevertrag und eine Beteiligung" enthalten. "Also, wenn Schalke schon 25 bekommt, müssen wir ja ein bisserl mehr bekommen", meinte der Manager. Audi wäre nach dem Sportartikelhersteller Adidas, der zehn Prozent der Anteile hält, der zweite Investor, der bei Bayern München einsteigt. (dpa/rp)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

03. November 2009 15:54
Uwe Peithner meint:
Eins sollte man nicht vergessen: Der FC. Bayern ist ein Verein mit einer hohen sozialen Verantwortung. Wenn Hilfe benötigt wird und der FC. B gefragt wird dann hilft der Verein auch. Und viele Vereine würden ohne den besgagten Club nicht mehr existieren.

Ich denke schon das das Geld von AUDI gut angelegt ist.


Mit freundlichen Grüßeb
Ein Clubfan


03. November 2009 15:02
Katja Grieb meint:
Bei 100 Millionen Euro hört doch wirklich der Spass auf. Die ersten Kundenkommentare waren bereits:
"Deshalb ist Audi auch so teuer!"
"Und dann auch noch einen Verein, der sich die Ergebnisse sowieso nur erkauft, weil er Unsummen für Spieler investiert!"

Man ist schlecht beraten, sich für einen Verein zu entscheiden, wo es doch im Norden noch andere Fußballfans gibt. Möchte man alle Schichten ansprechen, sollte man sich politisch auch nicht engagieren, genauso ist es im Fußball. Den ländlichen Vereinssport zu fördern, hätte ich toll gefunden. Zwar nicht durch einen Flächenbrand von 100 Millionen, aber durch gutes Engagement. Diese kleinen Vereine freuen sich über Trikots und Werbung und sind dem Händler treu verbunden, wenn dieser Audi und seinem gesponserten Verein zwischengeschaltet ist und nach außen die Marke Audi bei Fußballspielen repräsentiert.


03. November 2009 13:31
Andre Aslau meint:
Bei aller z.T. auch berechtigter Kritik darf man nicht vergessen, dass Audi einen Anteil eines anderen, durchaus über alle europäischen Grenzen hinaus bekannten Unternehmens mit einem gewissen Wert erwirbt !
Wir reden nicht von einem Werbevertrag von 100 Mio. - da sehe ich einen großen Unterschied.
Und wenn ich den Sport oder Vereinssport generell als Werbeträger nehme, den ich ganzjährig herzeigen kann, kommt man wohl um Bayern München nicht herum.

Wen oder was haben wir denn sonst noch ? Zwei bis drei gute Biathleten und ein oder zwei vermittelbare Formel 1 Fahrer, sonst fällt mir nichts mit dem Bekanntheitsgrad ein.

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