Audi muss im Kampf um Marktanteile in den USA im Vergleich mit den beiden deutschen Konkurrenten BMW und Daimler Zugeständnisse beim Preis machen. "Wir können unsere Produkte im Moment noch nicht ganz auf dem Niveau der direkten Rivalen einpreisen, weil unsere Marke noch nicht so etabliert ist", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer der "Financial Times Deutschland" (Dienstag). Die größte Herausforderung in den USA sei die Markenbekanntheit. Lediglich zwei Drittel der Amerikaner kennen der Zeitung zufolge die Marke Audi, die Bekanntheit von BMW und Mercedes liegt dagegen bei mehr als 80 Prozent. Im März meldeten die Ingolstädter einen Absatz von 6.400 Autos in den USA (wir berichteten). Dies entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,4 Prozent. Weltweit ging der Absatz im März um elf Prozent zurück. Im abgelaufenen Jahr konnte Audi in den USA knapp 88.000 Autos verkaufen, BMW und Mercedes kamen jeweils auf mehr als 200.000 Wagen. In den kommenden Jahren wollen die Ingolstädter dort den Absatz auf 150.000 Autos steigern. (dpa)
USA: Audi macht Preis-Zugeständnisse
Laut Vertriebsvorstand Schwarzenbauer kann die VW-Tochter ihre Produkte auf dem US-Markt nicht auf dem Niveau der direkten Rivalen einpreisen, weil die Marke noch zu wenig bekannt ist.
JP