Montag, 21.05.2012
28.05.2008
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ADAC-Markenranking

Audi mutiert zum Seriensieger

Audi ist von der Spitze des "ADAC Automarxx" nicht zu verdrängen. Wie der Autoclub jetzt in München mitteilte, führt der Ingolstädter Hersteller die halbjährlich veröffentlichte Automarkenstudie seit Dezember 2006 an. Die VW-Tochter habe ihren ersten Platz in der Gesamtwertung knapp vor Mercedes und VW behauptet. Dagegen sei BMW, seit 2002 immer im Spitzentrio vertreten, erstmals auf Platz vier zurückgefallen. Die Top fünf komplettier Porsche. Das beste Image bei den deutschen Autofahrern genießt den Angaben zufolge derzeit die Marke Mercedes, dicht gefolgt von Audi und BMW. Die wertstabilsten Fahrzeuge bezogen auf vierjährige Gebrauchte seien die Modelle von Mini, Porsche, Toyota und Land Rover. Bei den Zulassungszahlen halte wie gewohnt Branchenprimus VW den größten Marktanteil – vor Mercedes, Opel und BMW. Die zufriedensten Kunden haben laut Autoclub Subaru, Porsche und Honda. Unter den ersten neun in dieser Kategorie punkteten sechs Marken aus Fernost. Die technisch beste und wirtschaftlichste Produktpalette brächten Audi, Mercedes und BMW auf den Markt. Inklusive der Zuverlässigkeit am Beispiel der ADAC-Pannenstatistik und des TÜV-Reports heiße die Reihenfolge Audi, Porsche und Mercedes. Subaru holt bei Emissionen auf Beim CO2-Ausstoß in Bezug zur Fahrzeugklasse liege BMW vorne. Stark verbessert zeige sich Subaru: Die Japaner steigerten sich von Platz 23 auf Platz fünf. Auch Smart, Skoda und Honda würden mit niedrigen Emissionswerten glänzen, so der ADAC. Der ADAC-Automarxx umfasst 33 Hersteller und wird seit September 2001 errechnet. Er setzt sich aus zahlreichen Einzelbewertungen wie Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit, Pannenstatistik, Umweltverträglichkeit und Produktqualität zusammen. In bisher 18 Veröffentlichungen gewann Mercedes zehn Mal. Je vier Mal waren Audi und BMW erfolgreich, die Ingolstädter aktuell sogar viermal in Folge. (rp) Das komplette ADAC-Markenranking ist unten in der Downloadbox abrufbar.

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

29. Mai 2008 10:31
Martin Müller meint:
Dieses Automarxx-Ranking ist eine höchst dubiose Angelegenheit. Die Bewertungskriterien sind völlig intransparent und für Außenstehende und auch Fachleute nicht nachvollziehbar, weil die Gewichtungen beliebig sind und qualitative mit quantitativen Kriterien verknüpft werden. Daraus ergibt sich viel Raum für subjektive Bewertungen. In der einschlägigen Presse ist das Ranking jedenfalls nicht angesehen. Kaum ein Medium zitiert die Ergebnisse.

Da im Umfeld von Audi neuerdings vermehrt weitere dubiose Rankings auftauchen, die die herausragende Position von Audi beweisen wollen, liegt der Verdacht nahe, dass hier sogenannte 'Spin-Doctors' am Werk sind, um den Nachzügler Audi im Premiumsegment zu puschen. Aus dieser Perspektive macht auch indirekt Sinn, dass nunmehr auch VW die Marke BMW überholt. Fehlt nur noch Porsche und Seat, dann ist der erweiterete VW-Konzern komplett an der Spitze, was wohl noch kommen wird.

BMW braucht sich trotzdem nicht zu sorgen: Die deutschen und internationalen Zulassungszahlen zeigen ein anderes Bild.

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