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Hauptversammlung
Audi setzt weiter auf Fernost
Der Autobauer Audi forciert angesichts der schwächelnden Märkte in Europa und den USA den Ausbau seines Händlernetzes in Asien. Vorstandschef Rupert Stadler kündigte am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Ingolstadt an, die Zahl der Niederlassungen in China und Indien in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen. Auf dem umkämpften US-Markt denken Audi und die Mutter Volkswagen weiter über den Bau eines eigenen Werkes nach. Unterdessen festigte auch VW-Großaktionär Porsche seinen Einfluss im Audi-Aufsichtsrat. Allein auf dem für Audi wichtigen Markt China soll die Zahl der Händler von 132 in diesem Jahr auf mehr als 220 bis 2012 steigen, sagte Stadler. Audi will in diesem Jahr in China mindestens 110.000 Fahrzeuge verkaufen. Dies wären zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. In Indien soll die Zahl der Niederlassungen noch in diesem Jahr von zuletzt sieben auf bis zu zwölf erhöht werden. Audi hatte Anfang des Jahres sein erstes eigenes Werk in Indien in Betrieb genommen. Bis 2015 plant das Unternehmen Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro in die indische Fertigung. Mit Blick auf die USA bekräftigte Stadler, der Bau eines Werkes vor Ort werde zusammen mit der Mutter Volkswagen weiter geprüft. Wegen des anhaltend schwachen US-Dollar erscheine ein eigenes Werk aber sinnvoll. "Bei dem derzeitigen Dollar-Stand könnten wir durch ein eigenes Werk vor Ort stark profitieren." Überstürzt werde die Entscheidung aber Viele europäische Hersteller leiden derzeit unter dem schwachen Dollar, da viele Modelle oder zumindest Bauteile teuer aus dem Euro-Raum importiert werden müssen. Hinzu kommt ein harter Preiskampf.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Stadler unzufrieden mit US-Zahlen
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