Audi hofft in der Autokrise auf ihren wichtigsten Auslandsmarkt China. "Selbst wenn sich der chinesische Markt nicht mehr ganz so dynamisch entwickeln sollte wie in den vergangenen Jahren, halten wir an unserer Marktstrategie des Wachstums fest", teilte Audi-Chef Rupert Stadler am Montag in Ingolstadt mit. Im vergangenen Jahr verkaufte die VW-Tochter mit knapp 120.000 Fahrzeugen (plus 17 Prozent) so viele Autos wie noch nie in China und Hongkong. Damit trug die Region einen Großteil zum Verkaufsrekord des Unternehmens bei. Trotz der weltweit schwächelnden Nachfrage hatte Audi im vergangenen Jahr sein Ziel von mehr als einer Million verkaufter Fahrzeuge erreicht (wir berichteten). Audi ist bereits seit 1988 in China aktiv und verzeichnet dort seit Jahren zweistellige Wachstumsraten. Um die Produktion in China noch weiter auszubauen, begann das Unternehmen im vergangenen Jahr mit dem Bau einer neuen Produktionshalle am dortigen Standort Changchun. (dpa)
Rekordabsatz 2008: Audi setzt weiter Hoffnungen auf China
Trotz einer drohenden Abkühlung des chinesischen Markts hält die VW-Tochter an ihrer Wachstumsstrategie fest. 2008 wurden mit rund 120.000 Fahrzeugen so viele Autos wie noch nie in der Volksrepublik verkauft.