Montag, 21.05.2012
09.02.2010
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Exklusives Vertriebskonzept

Audi stoppt GW-Lieferung an Servicepartner

Nach VW stellt auch Audi die Belieferung seiner Servicepartner mit Gebrauchtwagen ein. Das erfuhr AUTOHAUS Online aus Branchenkreisen. Die jährlich rund 17.000 Jahreswagen sollen ab 1. Mai 2010 ausschließlich über die Vertragshändler der Premiummarke vertrieben werden. Der Hersteller begründe die Konzentration der GW-Verkaufsaktivitäten auf den Handel mit der mangelnden Kompetenz der Service-Betriebe hinsichtlich Fahrzeugvermarktung und -übergabe, hieß es. Den Informationen zufolge sollen die Service-Betriebe mit Vertriebsambitionen ihren Bedarf an Gebrauchtwagen künftig zwar noch über autorisierte Händler beziehen können. Ein Bezugsrecht besteht für die Werkstätten aber grundsätzlich nicht – deshalb können sie die Belieferung durch den Hersteller auch nicht einklagen. Audi hat in Deutschland aktuell rund 1.200 Partner mit einem Werkstattvertrag. Volkswagen hatte bereits zum 31. Dezember 2009 seinen Servicepartner die GW-Lieferung einseitig aufgekündigt (wir berichteten). Mit der Neuregelung sollten künftig die Qualitäts- und Beratungsstandards in diesem Bereich sichergestellt und die Erträge der Händler verbessert werden. Der Wolfsburger Autokonzern hatte bereits vor zwölf Jahren ein solches Exklusivkonzept für Vertragshändler gefahren, es aber später wieder zurückgezogen. (rp/rm)

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

11. Februar 2010 17:46
Katja Grieb meint:
Der Kehrschluss zu dieser Entscheidung ist wohl, dass ein Service-Betrieb keine Ahnung von Audi hat. Da fragt man sich, wie diese
Fahrzeuge wohl noch repariert werden. Die Service-Mitarbeiter sind doch bestens ( und teuer dazu ) geschult und da will man diesen den Vertrieb madig machen, weil man hyergestylte Audifachverkäufer erwartet? Ein kleinerer Betrieb mit Service-Status hat sicherlich genauso viele Leute mit Liebe zum Detail bezüglich Audi, wie manche großen Händlerbetriebe es nicht haben. Wo bleibt denn der Satz: Menschen verkaufen Autos, nicht Glaspaläste! Und mal ehrlich: Wenn ich erst herumtelefonieren muss, wo ich jetzt meinen Audi Jahreswagen her bekomme, habe ich doch dem Kunden längst als Pendant schnell zu liefernde Fahrzeuge, die nicht Audi heißen, angeboten. Ein Verkäufer mag keine Umstände und ist pfiffig genug, den Kunden von anderen Produkten zu überzeugen, soweit hat er seine Kundschaft wohl im Griff.
Wahrscheinlich fallen durch diese Entscheidung noch mehr Service-Betriebe weg und zwar zu Lasten des Fabrikats und dann? Dann wird man sich wie einige Banken darauf besinnen, dass auch "Peanuts" wichtig sind!


11. Februar 2010 13:31
Heinz Kretschmer meint:
....das sind Fakten-Einzelschicksale Mensch/Unternehmer
sind nicht relevant!Richtige Unternehmer handeln
und suchen nach Möglichkeiten!
Heinz M.Kretschmer


10. Februar 2010 14:11
R.Schulz meint:
Ich kann mich dem Kommentar von Herrn Möckelmann nur anschließen.
Wir schauen mal wie lange es VW und Audi schaffen ihre Werksdienstwagen ausschließlich über die Vertragshändler zu Vermarkten. Die VW und Aud Vertragshändler sind doch bestrebt Neuwagen aufgrund Ihrer Jahresziele zu verkaufen.
Wer hat denn bisher die VW und Audi Dienstwagen zum großen Teil vermarket? Das waren die VW und Audi Servicepartner!

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