Montag, 21.05.2012
02.03.2009
Share |
Premium-Hersteller

Audi will Wettbewerber bis 2010 überholen

Audi will die Krise nutzen, um die Konkurrenten Daimler und BMW schneller als bislang geplant zu überholen. "In Bezug auf die Stückzahlen werden wir in Europa bereits im Jahr 2010 vor unseren wichtigsten Wettbewerbern liegen", sagte Audi-Vertriebschef Peter Schwarzenbauer dem "Handelsblatt" (Montag) vor dem Start des Autosalons in Genf. "Wir bauen unsere Position aus, während andere verlieren", sagte der Audi-Manager. In China liege man jetzt schon vorn. "Die restlichen Märkte werden bis 2015 folgen." Der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Montag): "Wir haben die Kraft eines Konzernverbundes und müssen nicht bei unseren Investitionen in Produkte sparen. Deshalb werden wir aus der Krise besser herausfahren können als mancher unserer Wettbewerber: mit Hybridantrieb, mit dem saubersten Dieselmotor und mittelfristig mit dem Elektroauto." Audi halte auch trotz der Krise am Ziel fest, im Jahr 2015 statt heute einer Million mehr als 1,5 Millionen Autos zu bauen. Für Premiumautos gebe es immer Nachfrage, sagte Stadler –besonders in Krisen wende sich der Kunde starken Marken zu: "Dieser menschliche Zug ist bei Autos nicht anders als bei Kleidung oder Unterhaltungselektronik. Deshalb werden ein Audi A6 oder ein A8 auch in schwieriger Zeit einen Markt haben. Es ist ein Trugschluss zu meinen, die ganze Welt werde nur noch Kleinwagen fahren." Die Arbeitsplätze bei Audi seien daher sicher. Die mit dem Betriebsrat vereinbarte Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2011 gelte auch in schwierigen Zeiten, erklärte der Manager. Absatzrückgang erwartet Audi liegt derzeit in Europa in Stückzahlen gemessen knapp hinter BMW. Die Marke Mercedes hat noch einen deutlichen Vorsprung. Für dieses Jahr rechnet Audi-Vertriebschef Schwarzenbauer damit, dass der Audi-Absatz um zehn Prozent auf 900.000 Autos sinkt, sieht aber bei den Rivalen Mercedes und BMW weit größere Einbrüche. Um den Rückstand in den USA aufzuholen, will der Vertriebschef die Marketingausgaben dort deutlich erhöhen. "In den Schlüsselmärkten wie den USA wird sich Audi in der Krise klar antizyklisch verhalten", sagte Schwarzenbauer. (dpa)

 
 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

02. März 2009 22:28
W124-300E meint:
Es ist doch immer wieder amüsant, welche Absatzziele sich manche Hersteller stecken. Würde man die von den einzelnen Marken anvisierten Marktanteile addieren, so käme man bestimmt locker auf ein Gesamtvolumen von 150 Prozent. Fragt sich nur, wo all die Käufer herkommen sollen?!

1 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 1)
1

"HB ohne Filter" vom 18. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: BMW-Rekorde, Fiat-Kontraste und Die Autohaus-Zukunft: Personal! MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

Professionelles Teile- und Zubehörmanagement im Autohaus

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Teile- und Zubehörlager ertragreich managen! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr