Dossier
Audi Zentrum Leipzig Nord

- Terminal-Kopfbau mit mitschwingendem Gebäudetrakt
Die neue Audi-Architektur von Allmann Sattler Wappner (ASW) ist ein flexibler Baukasten für standortindividuelle Lösungen. So wurden die eigentlichen Terminal-Kurven als leichte Stahlkonstruktion ausgebildet. Die Fassadenkonstruktion und Innenstützen im Kundenzentrum übernehmen tragende Funktion. Für Bewegungsfreiheit und Transparenz zur Maximilianallee sorgt ein stützenfreier Showroom. Die abgehängte Gipskarton-Decke ist zur Fassade hin mit Schattenfuge ausgeführt, über die der Rauchabzug sichergestellt ist (Brandschutz). Zudem wurden für alle Prozesse effiziente Baulösungen gefunden, beispielsweise lassen sich aufbereitete Fahrzeuge innerhalb des Gebäudes bis zur Auslieferung bewegen.
Grünes Bauen
Eine Erdwärmepumpe wärmt und kühlt via Industriefußbodenheizung den Verkaufs- und Werkstattbereich. Für die Warmwasserbereitung sorgt eine Solaranlage, die Werkstatt wurde als Trockenhalle ausgebildet und offenporiger Drain-Asphalt auf den Verkehrswegen lässt Regenwasser versickern. Elementiertes Bauen sorgte für schnelle Bauzeiten und Kostenvorteile. „Das Thema Nachhaltigkeit wird für den Autohaus-Bau in den nächsten Jahren noch enorm an Bedeutung gewinnen“, ist sich Dipl.-Ing. Hauke Thumann sicher, bei VWI der Projektverantwortliche für das Audi Zentrum Leipzig Nord.
Mehr dazu lesen Sie in AUTOHAUS 12-2010.
- Bauzeit
- 03/2009 bis 12/2009
- Planung
- Generalplanung: DELTA Bauplanung, Braunschweig (www.delta-bauplanung.de)
Projektentwicklung/-realisierung: Volkswagen Immobilien, Wolfsburg (www.vwimmobilien.de)
- Nettogeschossfläche
- 7.240 qm
- Baukosten
- Gesamtinvestition: 12.000.000 Euro
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