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Studie
Aufgeschobene CO2-Einsparung bremst Klimaschutz
Der deutsch-französische Auto-Kompromiss über strengere Abgaswerte für die Autoindustrie könnte nach Einschätzung des Öko-Instituts die EU-Klimaschutzpläne bremsen. Würde das Endziel der Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes auf 120 Gramm pro Kilometer um drei Jahre auf 2015 verschoben, betrüge die Verringerung lediglich knapp fünf Millionen Tonnen CO2 statt rund 18 Millionen Tonnen. Dies habe die Studie "Klimaschutz und Straßenverkehr" im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung ergeben, berichtete die "Frankfurter Rundschau" (Montag). Die Studie zielt allerdings auf die gänzliche Verschiebung ab, nicht aber auf eine gleitende Übergangszeit. Deutschland und Frankreich wollen den Autoherstellern längere Übergangsfristen und geringere Strafzahlungen einräumen. Auch damit würden die geplanten Minderungen voraussichtlich nicht erreicht, sagte Forscherin Wiebke Zimmer der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Studie soll an diesem Dienstag bei einer Tagung in Berlin im Beisein von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) vorgestellt werden. (dpa)
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(Foto: ddp / David Hecker)
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