Der Versicherungsverkauf im Autohaus führt zwar längst kein Schattendasein mehr, ist aber von der Durchsetzungsrate bei Finanzierung und Leasing noch weit entfernt. Wie aus der aktuellen AUTOHAUS-Befragung pulsSchlag hervorgeht, entscheidet sich nur jeder fünfte Neuwagenkäufer für einen gleichzeitigen Versicherungsabschluss. Laut der aktuellen Erhebung bieten aber 87 Prozent der deutschen Markenhändler die Kfz-Versicherung an. Der Erfolg der Mobilitätspakete, bei denen eine Kfz-Versicherung in der Finanzierung enthalten ist, wirkt sich auch auf den Anteil der einzelnen Versicherungspartner aus: Zwei Drittel der Händler arbeiten mit einer herstellereigenen Versicherung zusammen. Mit 29 Prozent liegt die Nürnberger/Garanta an zweiter Stelle, dahinter folgen die HDI (14 Prozent) und die Allianz (zwölf Prozent). Eine knappe Mehrheit von 54 Prozent der Betriebe hat keine eigene Versicherungsagentur im Autohaus. Interessant ist das Thema Restschuldversicherung (RSV): Die Zeitschrift "Finanztest" hatte im März dieses Jahres die Kreditberatung im Autohaus unter die Lupe genommen und dabei insbesondere den angeblich von den Händlern forcierten RSV-Verkauf kritisiert (wir berichteten). Der Befragung zufolge schließt fast jeder zweite Leasing- und Finanzierungskunde (46 Prozent) zusätzlich diese Versicherung ab, die den NW-Kredit gegen Krankheit und Tod absichert. Bei einem Fünftel der Befragten nehmen sogar mehr als 70 Prozent der Leasing und Finanzierungskunden von Neuwagen eine RSV. (AH) Weitere Infos zum aktuellen pulsSchlag: http://www.autohaus.de/pulsschlag
Versicherungsverkauf: Ausbeute des Handels noch zu dürftig
Der Versicherungsverkauf ist von der Durchsetzungsrate bei Finanzierung und Leasing noch weit entfernt. Laut aktuellem AUTOHAUS pulsSchlag entscheidet sich nur jeder fünfte NW-Käufer für einen Versicherungsabschluss im Autohaus.