Die zweite Runde der Tarifgespräche bei der VW-Tochter Auto 5000 ist am Freitag in Wolfsburg ohne Ergebnis geblieben. Es sei deutlich geworden, dass man sich am Ergebnis der Verhandlungen über einen neuen Flächentarifvertrag orientieren wolle, teilten beide Seiten mit. Da es bei den Metall-Tarifverhandlungen in Sindelfingen bei Stuttgart bis Freitagvormittag keine Einigung gab, wurden die Gespräche auf den 9. Mai vertagt. Die IG Metall forderte zunächst eine Entgeltsteigerung von 6,5 Prozent und will zudem eine schrittweise Angleichung an den VW-Haustarif. Das Unternehmen legte noch kein konkretes Angebot vor. Bei Auto 5000 fertigen derzeit rund 4.200 Beschäftigte den Mini-Van Touran. (dpa)
Auto 5000: Tarifgespräche vertagt
Bislang sind die Verhandlungen bei der VW-Tochter ohne Ergebnis geblieben