Dienstag, 22.05.2012
04.01.2010
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Prognose

Autoexperte erwartet Absatzeinbruch in Europa

Trübe Aussichten für Europas Automärkte: Im neuen Jahr werden nach einer Prognose des Autoforschers Ferdinand Dudenhöffer in Westeuropa fast eine Million Autos weniger verkauft als 2009. Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) rechnet mit einem "messerscharfen" Wettbewerb. Dagegen steigen die Absatzchancen in China, den USA und Russland. "Die Autowelt wird derzeit neu geordnet. Dies hat Konsequenzen für die Produktionsstandorte", heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie des Car-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. Dank Abwrackprämie und Konjunkturprogrammen war 2009 dagegen trotz der Wirtschaftskrise das sechstbeste Verkaufsjahr für Autos weltweit. In Deutschland wurden dank der Prämie 3,8 Millionen Autos verkauft, 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2010 erwartet der Experte einen Einbruch der Nachfrage um 26 Prozent auf 2,8 Millionen Autos. Im vergangenen Jahr wurden der Studie zufolge weltweit 52,8 Millionen Autos verkauft, 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr. "Das Ergebnis ist aber deutlich besser als noch vor zwölf Monaten erwartet", betonte der Autoexperte. "Der große Einbruch ist ausgeblieben." Rettung für den Automarkt brachten die Konjunkturprogramme in wichtigen Ländern und die schnellere Erholung der Weltwirtschaft. China als Spitzenreiter Insgesamt wurden in Westeuropa mit 13,6 Millionen Autos rund 40.000 Fahrzeuge mehr verkauft als im Vorjahr. Dagegen gingen allein in Nordamerika die Verkäufe um fast 22 Prozent auf 12,5 Millionen Autos zurück. Spitzenreiter des weltweiten Automarkts war nach der Hochrechnung China mit einem Zuwachs von 44 Prozent oder 2,5 Millionen auf 8,2 Millionen Autos. Der russische Markt brach um 44 Prozent ein, dort wurden 1,35 Millionen Wagen weniger verkauft. Weitere Verlierer waren Japan (minus 378.000 Autos), Kanada (minus 219.000), Spanien (minus 209.000) und England (minus 153.000).

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: 2010 rechnet Dudenhöffer mit massiven Marktverschiebungen

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

05. Januar 2010 18:29
L.Wassenaar meint:
Hier wurde durch eine Vorredner geschrieben: "Qualität hat nunmal ihren Preis" Genauso ist es.
Prognosen von "Experten" scheint es derzeit anscheinend mit enormen Rabatten zu geben :-)


05. Januar 2010 16:28
E.Kühlwetter (wallibelli) meint:
@Klaus Wrobel,

ich hatte in den 90zigern einen Projektauftrag für Herrn Prof. F.D. im Rahmen meiner immer noch aktiven Dienstleistertätigkeit bei deutschen Ablegern des PSA-Konzerns durchzuführen. In der Zeit als er Leiter Händlernetzentwicklung bei Citroen war. Damals - er war noch nicht habilitiert - trat er schon auf, wie Professoren nun mal auftreten. Sie geben vor, alles zu wissen, tun es selbst aber nicht. Man sollte ihn nicht so ernst nehmen. Ein freier Markt in einer freien Gesellschaft muss solche Leute ertragen können. Es steht den Händlern ja frei, einen Experten aufzubauen, der zu ihm einen Gegenpart darstellt. Jeder ist im Wettbewerb nur so stark, wie der Gegner es zu lässt.

Im Übrigen meine ich, ein großer Teil der hier geäußerten Kritik gehört an Herstellern und Importeuren adressiert. Als weitestgehend neutral eingestellter Fachmann habe ich den Eindruck, den einzelnen Schreihals bzw. Störer schlägt man, an die großen, wehrhaften Spielverderber traut man sich nicht ran.


05. Januar 2010 15:22
Klaus Wrobel meint:
Falls jemand mal lust den ... von Ferdi nachzulesen:

http://www.uni-due.de/car/rabatte.php

Sieht man sich Ferdi`s Lebenslauf an & wir Glück haben dann ist im Oktober 2010 Schluß mit Ihm an seinem derzeitigtem Arbeitsplatz (theoretisch)
Was sagen die Kollegen von Citrön/PSA, Porsche oder Opel, kennt jemand Ihn noch von "damals"?

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