Dienstag, 22.05.2012
22.02.2010
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Frage der Woche

Autohandel durch NW-Internetportale unter Druck?

Dem Kfz-Gewerbe Nordrhein-Westfalen ist die wachsende Anzahl von NW-Vermittlern im Internet ein Dorn im Auge. Die Kritik entzündet sich vor allem daran, dass die Kaufinteressenten laut Verband die Beratung im Autohaus ausnutzen und anschließend die "hochrabattierten Angebote" der Portale dem regionalen Händler vorlegen. AUTOHAUS Online wollte in der vergangenen Woche von seinen Lesern wissen, wie sie die Neuwagenplattformen beurteilen. Die Mehrheit der User teilt die Auffassung des Kfz-Gewerbes NRW. 64 Prozent glauben, dass die NW-Vermittler mit ihrer breiten Rabattübersicht den traditionellen Autohandel ins Wanken bringen. Jeder dritte Umfrageteilnehmer sieht das nicht: 34 Prozent fordern, dass sich die Autohäuser vor Ort dem Internet-Zeitalter mit dem verschärften Wettbewerb stellen müssen. Keine Meinung zu dem Thema hatten zwei Prozent. Insgesamt wurden 2.593 Stimmen abgegeben. (AH) Was denken Sie: Ist die Verbandskritik gerechtfertigt? Muss die Branche gemeinsam handeln, um den qualifizierten Neuwagenverkauf zu retten? Schreiben Sie uns einen Kommentar. Sie finden die Funktion wie immer unterhalb des Artikels.

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

18. September 2010 14:36
Lars Kleffmann meint:
Liebe Leserschaft,

es schreit immer nur der, der nachteilig betroffen ist.
Liegt es nicht vieleicht daran, das der Vertragshandel das Medium Internet zuerst unterschätz und belächelt hatt und nun vor seinem eigenen Scherbenhaufen der Ignoranz steht !?

Vertragshändler zu sein bedeutet nicht, seine Fahrzeuge in einer Monopolstellung zu verteilen und dann an das Aftersales-Geschäft zu denken.

Freie Marktwirtschaft, Service und Wettbewerb sollten in der heutigen Zeit keine Fremdwörter mehr sein und gerade hier sollte sich der Vertragshandel einmal ins eigene Gewissen reden, nicht der Hersteller.

Der heutige Neuwagenmarkt bietet ein enormes Potenzial für alle, welches mann jedoch nicht mit Zeitungsanzeigen, Kundenignoranz und schlechtem Service ausschöpfen kann.

Wer seine Möglichkeiten richtig nutzt und für den Kundenbindung kein Fremdwort ist, sollte und wird auch in Zukunft am Markt beständig sein.

Wer jammert, sollte verstehen lernen.

Lars Kleffmann - Intercar24


25. Februar 2010 17:57
Rico Kannegießer meint:
Henry Scholz meinte:
"Das Problem liegt bei den Herstellern, die auf ein geändertes Kaufverhalten mit falschen Vorgaben und Bonis für den Handel reagieren, seit Jahren. Hier wird krampfhaft versucht an alten Strukturen festzuhalten, wissend, dass dies in der Form nur in einer Katastrophe enden kann."

Wenn man die vielen Insolvenzen sieht ist doch die Katastrophe "schon" voll im Gange.

Und den Herstellern interessiert´s es einen Scheiß!
Die werden nur zugucken.
Jede Wette.

Wir im Handel werden leider die ersten sein die dicht machen oder sich verkleinern müssen..

Viele noch in diesem Jahr.
Auweia...

Grüße...


24. Februar 2010 14:03
A. Buck meint:
Der Vertragshändler war in meinem Fall, auch nur eine Art Vermittler. Das Auto habe ich im Internet konfiguriert. Zur Probefahrt stand die gewünschte Motorisierung nicht bereit. Abgeholt wurde das Auto in den Hallen des Herstellers, der es mir ausführlich erklärt hat.
Ich habe den Vertragshändler nur wegen der Abwrackprämie gewählt, die für den Laien einige Stolperfallen bereit hielt.
Was ich damit sagen will ist, dass die Vertragshändler sich bewusst werden sollten, dass sie in einigen Fällen auch nur Vermittler sind und deren Leistung für den Kunden durch die Werksabholung immer weniger erkennbar ist.

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