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Die Diskussionsrunde v.l.: Dr. Martin Endlein, Matthias Bubach, Torsten Wesche, Christof Gerhard, Siegfried Trede und Tobias Seifert.
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Die Diskussionsrunde v.l.: Dr. Martin Endlein, Matthias Bubach, Torsten Wesche, Christof Gerhard, Siegfried Trede und Tobias Seifert.
Gebrauchte besser bewerten
Im GW-Geschäft entscheidet die richtige Preisbewertung über Sieg oder Niederlage. Am Freitag diskutierte Dr. Martin Endlein mit Matthias Bubach (Dekra), Christof Gerhard, (TÜV Süd), Torsten Wesche (Mobile.de), Siegfried Trede (DAT) und Tobias Seifert (Schwacke) über die Frage: Ist die klassische GW-Bewewrtung noch zeitgemäß?
"Die Zeiten, dass ein Händler die Gardine zur Seite schiebt und dem Kunden einen Fahrzeugwert zuwirft, sind zum Glück vorbei", erklärte Bubach. Die Händler würden mittlerweile eine Reihe von Datenquellen konsultieren, um einen Wert zu ermitteln. Gerhard gab zu bedenken, dass bei der GW-Bewertung der Mikromarkt eine entscheidende Rolle spiele, der über klassische Bewertungssysteme womöglich nicht ausreichend erfasst werden könne.
Trede führte aus, dass über Systeme wie "Silver-DAT" eine Vielzahl von weiteren Berechnungen wie z.B. eine Schadenskalkulation vorgenommen werden könne. Seifert ergänzte, dass sich Marktbeobachtungsunternehmen heutztage dadurch auszeichnen, innovative Produkte zu etablieren, die auf verlässlichen Daten basieren.
Kunden professionell ansprechen
Wesche hob die Bedeutung der Angebotspreise und der regionalen Preisunterschiede hervor: "Dass ein Händler sich beim Preis verkalkuliert hat, merkt er hoffentlich nicht erst, wenn zu diesen Fahrzeugen keine Anrufe oder Mails eintreffen."
Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass der Preis sowohl beim Ein- als auch beim Verkauf eine zentrale Rolle spielt, die Leistung des Verkäufers aber immer auch darin bestehen muss, den Kunden professionell anzusprechen und die Leistungsmerkmale eines Autohauses immer mit in das Preisgespräch nehmen muss. Zentral sei auch die saubere technische Bewertung des Fahrzeugs. Es bringen die schönsten Tools keine Verbesserung, wenn Schäden bei der GW-Bewertung übersehen werden.
Die klassische GW-Bewertung hat längst nicht ausgedient. Der Markt und seine Dienstleister haben sich verändert - analog mit einer gestiegenen Kompetenz der Händler beim Thema Preis und Preismanagement. Die Kunst ind hohen Komplexität bestehe darin, die vorhandenen Tools und Daten intelligent miteinander zu verknüpfen, um ein hohes Maß an Transparenz und Sicherheit bei der GW-Bewertung zu erreichen. (en)
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(Foto: Johanna Auguste Koch/Springer Fachmedien München GmbH)
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