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Betriebsaufgabe
Autohaus Fröhlich hat zugesperrt
Klaus Fröhlich hat sein Suzuki-Autohaus in Dörnberg/Hessen nach 40 Jahren zugesperrt. Der Präsident des Suzuki-Händlerverbands begründete die Betriebsaufgabe vor allem mit dem Wechsel zweier Mechaniker in das VW-Werk Baunatal im vergangenen Herbst. Trotz intensiver Suche auf dem Arbeitsmarkt habe er keinen adäquaten Ersatz gefunden, schreibt Fröhlich auf der Website seines Unternehmens.
"Im Oktober 2011 gab es eine Entwicklung, mit der wir nicht gerechnet hatten", erklärte Fröhlich gegenüber der Online-Ausgabe der "Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung". Zudem hätte er das Autohaus aufgrund von Vertragsänderungen und neuen Standards vergrößern und modernisieren müssen. Einen neuen Betrieb wollte Fröhlich und sein Sohn als potenzieller Nachfolger aber nach eigener Aussage nicht bauen. Mittlerweile ist der Junior als Automobilverkäufer in ein anderes Unternehmen gewechselt, auch die sechs verbliebenen Mitarbeiter haben neue Jobs gefunden.
Der 64-jährige Kfz-Mechanikermeister sucht nun einen Käufer für den ehemaligen Handelsbetrieb mit angeschlossener Servicewerkstatt – ebenfalls in der Wolfhager Straße. Laut Zeitungbericht gibt es Interessenten, sogar aus China.
Parallel zu seinem Rückzug aus dem Autohandel wird Fröhlich auch seine Ämter als stellvertretender Obermeister der Kfz-Innung und Präsident des deutschen Suzuki-Händlerverbands niederlegen. Der Branche bleibt er aber treu: Fröhlich will künftig seine Erfahrungen im Autohaus-Management als Dozent im Berufsbildungszentrum Kassel an den Nachwuchs weitergeben. (rp)
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