Mittwoch, 08.02.2012
27.02.2009
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BMW-Handel

Automag ist zahlungsunfähig

Der traditionsreiche BMW-Vertragshändler Automag Buchner + Linse hat am Freitag in München Insolvenzantrag gestellt. Als Insolvenzverwalter wurde der Münchner Rechtsanwalt Josef Nachmann bestellt. Verkauf und Service gehen wie gewohnt weiter. Die Unternehmensleitung suche gemeinsam mit dem Verwalter nach einer Fortführungslösung, um die 198 Arbeitsplätze zu erhalten, teilte die Geschäftsführende Gesellschafterin Cathrine Batdorf am Freitag gegenüber AUTOHAUS Online mit. Verhandlungen mit möglichen Investoren waren zuvor wegen der ablehnenden Haltung der BMW Bank gescheitert. Eine Ursache für die finanzielle Schieflage waren hohe Kosten bei der Rücknahme von Leasingfahrzeugen. Die Automag betreibt drei Standorte in München und Fürstenfeldbruck. Die anderen Betriebe der Gruppe sind von der Insolvenz nicht betroffen. (rm/rp)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

22. Juni 2009 10:17
Rudolf Verhovse meint:
Lieber Herr Klingsohr

Mein Herz blutet wen ich sehe was aus Automag geworden ist.Es lag 100% nicht bei Ihnen Herr Klingsohr,Sie waren mein bester Dhef den ich je hate,immer nett und ansprechbar wenn man Probleme hate.Arroganz und hochnässigkeit haben wir nie gesehen,für untergang gibt auch andere Gründe.Warum haben so viele gute Mitarbeite das Autohaus verlassen ??? Das kann nur eine Person beantworten.
Lieber Herr Klingsoh ich wünsche Ihnen alles alles gute weiterhin.
Ihr ehemalige Kfz Meister Rudolf Verhovsek


03. März 2009 13:51
Lolle meint:
Kann den Vorrednern hier nur zustimmen. BMW sollte sich hier den Schuh nicht anziehen und mal die Geschäftsführung und die Fähigkeit der Verkausleitung überprüfen. Probleme die schon seit längerem die Automag beschäftigt haben sind jetzt eben durchgekommen.


02. März 2009 14:22
Insider meint:
Um es lapidar zu sagen: Man sollte nicht alles auf den Hersteller und die Herstellerbank schieben.
Es hat sich doch seit Monaten angekündigt. Von Kunden bereits bezahlte Neu- und Gebrauchtfahrzeuge kamen erst nach Wochen zur Auslieferung, weil das Geld erst mal in andere Löcher gestopft werden musste. Von Kundenzufriedenheit war man weit weg, wen wundert´s. Da wurde noch vor ca. einem Jahr ein Geschäftsführer eingestellt, der neue Impulse bringen wollte aber nicht durfte. (...)

Schade um unzählige fähige Mitarbeiter, die im abgelaufenen Jahr das Handtuch geworfen haben. Schade um die Kunden, die verärgert über das Geschäftsgebaren keinen BMW mehr fahren (werden). Für die verbliebenen Mitarbeiter bleibt zu hoffen, dass schnellstmöglich ein Investor für den maroden Laden gefunden wird.

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