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BMW-Traditionshändler
Automag wagt Neubeginn
Mit Starthilfe von BMW geht die traditionsreiche Münchner Handelsmarke Automag in eine neue Zukunft. Nach dem Aus des bisherigen Eigentümers Buchner+Linse firmiert das Unternehmen ab sofort unter "BMW Automag GmbH" am Markt. Geschäftsführer sind Oliver Mosch (42) und Andreas Millik (46). "Der Name ist altbekannt, aber das Unternehmen ist eine eigenständige Neugründung", betonte Mosch am Mittwoch. Mosch leitete zuletzt den Bereich "Merchandising and Lifestyle" bei der BMW AG. Mitte Juni hatte Insolvenzverwalter Josef Nachmann mittgeteilt, das der Handelsbetrieb künftig von einer Retail-Gesellschaft des weiß-blauen Autobauers geführt werde (wir berichteten). Nach den Worten des Geschäftsführers beschäftigt die Automag derzeit 83 Mitarbeiter, darunter alle 31 Auszubildenden und zahlreiche weitere Mitarbeiter des früheren Unternehmens. Zusätzliche Impulse in Beratung und Kundenbetreuung erhofft sich Mosch ab September von acht neuen Beschäftigten aus anderen BMW-Standorten sowie drei weiteren Auszubildenden. Bis Ende Oktober soll die Zahl der Mitarbeiter auf 100 steigen. Hauptsitz ist wie bisher der Standort an der Landsberger Straße 170. Durch die Übernahme der Verkaufsflächen des früheren Autohauses Renault Buchner+Linse wurde die Ausstellungsfläche auf 3.600 Quadratmeter fast verdoppelt. Laut Mosch soll die Automag, die bisher vor allem im Münchner Westen aktiv war, nach der Schließung der BMW-Niederlassung in der Dachauer Straße ihr Einzugsgebiet auf München-Mitte erweitern. Deshalb werde das Verkaufshaus in der Landsberger Straße künftig weiter ausgebaut. Über die Zukunft des Servicestandorts Zamdorfer Straße werde derzeit noch beraten, hieß es. Die ehemalige Filiale in Fürstenfeldbruck wurde bereits vom Dachauer Autohaus Widmann + Winterholler übernommen. (rp)
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(Foto: Automag)
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