Der deutsche Automarkt ist weiter im Rückwärtsgang unterwegs. Nach dem Fehlstart im Januar sei auch der Februar wesentlich schwächer gelaufen als im Vorjahr, sagte VDIK-Präsident Volker Lange am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Hannover. Im Januar fiel die Zahl der Neuzulassungen auf rund 181.200 – das niedrigste Niveau seit der Wiedervereinigung (wir berichteten). Es bedeutete ein Minus von über vier Prozent verglichen mit dem schon sehr schwachen Januar 2009. Für das laufende Jahr rechnet der Importeursverband mit 2,7 bis 2,9 Millionen Neuzulassungen. Befördert durch die staatliche Umweltprämie waren 2009 mehr als 3,8 Millionen Autos zugelassen worden. "Es muss jedem klar sein, dass diese Million in diesem Jahr fehlen wird", so Lange. Nach seiner Einschätzung wird sich der Pkw-Absatz in Deutschland in den nächsten Jahren bei etwa drei Millionen einpendeln. Der deutsche Markt kehre auf das normal schwache Niveau zurück. Er gehe davon aus, dass sich daran absehbar nicht viel ändern werde. Die Autos würden immer länger gefahren, der Ersatzbedarf sei nicht mehr so hoch wie in früheren Zeiten. (dpa)
VDIK: Automarkt kommt nicht auf Touren
Nach Angaben von VDIK-Präsident Volker Lange ist auch der Februar wesentlich schwächer gelaufen als im Vorjahr. Für 2010 rechnet der oberste Importeursvertreter mit maximal 2,9 Millionen Neuzulassungen.
E.Kühlwetter(wallibelli)
Thomas Meier
A.R.Beyer