Dienstag, 22.05.2012
31.10.2008
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USA/EU

Autoproduktion schrumpft deutlich

In den USA und Westeuropa werden einer Analyse zufolge bis 2011 rund fünf Millionen Autos weniger vom Band rollen als geplant. Hohe Benzinpreise, die Finanzkrise und die Sorge vor einer Rezession hätten bereits jetzt für einen deutlich geringeren Autoabsatz gesorgt, heißt es in einer Studie, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) am Freitag in Frankfurt vorstellte. Davon werde sich der Markt nicht so bald erholen. "Die Automobilindustrie reagiert besonders sensibel auf die konjunkturelle Entwicklung. Bereits eine leichte Abschwächung des Wirtschaftswachstums beeinträchtigt den Fahrzeugabsatz deutlich", erläuterten die Wirtschaftsprüfer. Zahlreiche Autobauer in den USA und der EU haben bereits angekündigt, in diesem Jahr tausende Autos weniger herzustellen als geplant. In mehreren Werken gab es bereits Produktionsstopps, weitere Pausen sind angedacht (wir berichteten). Der Studie zufolge werden 2011 in den 15 Staaten, die vor der letzten großen Erweiterungsrunde zur EU gehörten, nur noch 13,7 Millionen Autos vom Band rollen. 2007 waren es 14,1 Millionen. Die USA produzieren laut PwC dann lediglich 9,9 Millionen Pkw (2007: 10,5 Millionen). Das Absatzvolumen steigt der Analyse zufolge im untersuchten EU-Gebiet zwischen 2007 und 2011 zwar um 0,3 Prozent pro Jahr, mit eingerechnet sind hier allerdings importierte Fahrzeuge. In den USA ist sogar ein Rückgang des Absatzvolumens von 1,1 Prozent zu erwarten. Wachstumsmärkte bleiben verschont Die aufstrebenden Wirtschaftsnationen Brasilien, Russland, Indien und China sind von der Entwicklung nicht betroffen. Nach Ansicht von PwC steigt dort die Autoproduktion voraussichtlich sogar deutlich an – von rund 13 Millionen Autos im Jahr 2007 auf etwa 20,9 Millionen Fahrzeuge vier Jahre später. (dpa)

 
 
 
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