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Autoscout24 zieht Zwischenbilanz nach Reorganisation
Autoscout24 hat heute ein Jahr nach Einführung einer neuen Organisationsstruktur in München eine Zwischenbilanz gezogen. So stellen nach Unternehmensangaben derzeit 30.000 Händler in zehn europäischen Märkten ihr Fahrzeugangebot in die Online-Börse ein. Insgesamt stünden europaweit rund 1,6 Mio. Fahrzeuge zur Auswahl. Traditionell ohne Nennung von Detailzahlen vermeldete Autoscout24-Chef Nicola Carbonari für das erste Halbjahr 2007 ein Umsatzwachstum um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vor einem Jahr hatte das seit 2004 zur Deutschen Telekom AG gehörende Unternehmen seine Aktivitäten unter einem Dach gebündelt. Seither werden u.a. die Produktentwicklung sowie das -management und die gesamte IT von München aus gesteuert. Insbesondere in die Technik seien zuvor große Summen und Personentage investiert worden. Durch diese Vorarbeit sei man nun in der Lage schnell zu expandieren und bei Bedarf innerhalb weniger Tage die Website für ein neues Land aufzusetzen. Eine erste Kostprobe dieser neuen Flexibilität könnte in osteuropäischen Ländern gegeben werden, deutete Carbonari an. Dort ist Autoscout24 bislang nicht vertreten. Mittel- bis langfristig seien auch außereuropäische Launches in arabischen Staaten und China denkbar. Zudem ermögliche die Technik die vermehrte Nutzung von interaktiven Applikationen. Die Kapazitäten seien auch auf die künftige Einbindung von Videos in Fahrzeugangebote ausgelegt. Diese Form der Präsentation stünde jedoch nicht unmittelbar bevor, da die Kosten für professionelle Bewegtbilder für Inserenten noch zu hoch seien. (ng)
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(Foto: Autoscout24)
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