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Insolvenzantrag
Aventi in Finanznot
Die Aventi Automobile AG ist zahlungsunfähig. Am 29. Dezember stellte die fränkische Autohandelsgruppe Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bamberg (Az.: 2 IN 800/08). Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Nürnberger Rechtsanwalt Joachim Exner. Der Jurist sagte dem Online-Dienst der "Main-Post", Aventi sei sehr gut aufgestellt und deshalb "definitiv sanierungswürdig und sanierungsfähig". Er wolle in zwei Wochen ein Konzept für die Zukunft des Unternehmens vorlegen. Hausbanken und Autohersteller hätten bereits ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Mehrmarkenhändler signalisiert. Aventi ging Anfang 2001 durch den Zusammenschluss der beiden Renault-Autohausgruppen Ullein und Dotterweich hervor. Das Unternehmen betreibt zehn Autohäuser in Nordbayern und zählt sich mit einem Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro und 366 Mitarbeitern "zu den Top-50-Autohändlern" in Deutschland. Vertrieben werden die Marken Ford, Opel, Hyundai, Renault, Dacia und Mitsubishi. Dazu gibt es noch Serviceverträge mit Nissan und Skoda. (rp)
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(Foto: Aventi/Archiv/AHO-Montage)
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