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Mahle-Einstieg
Behr-Chef nimmt seinen Hut
Der Autozulieferer Mahle schreibt kurz vor seinem Einstieg beim angeschlagenen Kühlerspezialisten Behr wieder Gewinne. Voraussichtlich am 1. Oktober werde der Kolbenhersteller den ersten Schritt machen und sich mit zunächst 19,9 Prozent an Behr beteiligen, sagte Mahle-Chef Heinz Junker am Montag in Stuttgart. Pünktlich zu diesem Zeitpunkt räumt Behr-Chef Markus Flik seinen Stuhl. Seine Nachfolge tritt der Mahle-Manager Peter Grunow an.
Grunow sitzt in der Geschäftsführung von Mahle und ist für das Industrie- und Filtersysteme-Geschäft zuständig. Flik war seit Juni 2006 Vorsitzender der Geschäftsführung bei Behr. Die beiden benachbarten Stuttgarter Autozulieferer hatten sich Ende Juli auf den schrittweisen Einstieg von Mahle bei Behr geeinigt.
Junker kündigte an, in den nächsten Wochen werde zügig mit den gemeinsamen Hausaufgaben begonnen. Die Strukturen der beiden Unternehmen sollten vereinheitlicht werden. Im Einkauf und in der Entwicklung strebt der Mahle-Chef eine schnelle Zusammenarbeit an. "Wir wollen schnell die Kosten senken", sagte Junker. "Die Produktportfolios sind komplementär und ergänzen sich hervorragend."
"Behr muss deutlich profitabler werden"
Behr habe im laufenden Jahr zwar bereits Fortschritte gemacht, sagte Junker. Um im harten Wettbewerb gut bestehen zu können, müsse bei dem Kühlerspezialisten aber noch viel getan werden. Das Unternehmen müsse deutlich profitabler werden. Wie der Weg dahin aussehen soll, wollte er aber noch nicht sagen. Behr kämpfte im vergangenen Jahr mit roten Zahlen, schaffte aber im ersten Halbjahr 2010 ebenfalls die Rückkehr in die Gewinnzone.
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(Foto: Behr)
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