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Behr im Aufwind
Der Autozulieferer Behr spürt Rückenwind: Im ersten Halbjahr 2010 hat der Kühlerspezialist den Umsatz um 45 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro ausgebaut. Das Ergebnis vor Steuern habe bei zwölf Millionen Euro gelegen, teilte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Markus Flik, am Freitag mit. Vor einem Jahr musste Behr noch einen Fehlbetrag von 137 Millionen Euro verbuchen.
"Die Erholung der Pkw-Produktion fällt stärker aus als erwartet", erklärte der Manager. "Wir rechnen für das Gesamtjahr 2010 insgesamt mit einem Umsatzwachstum von mehr als 20 Prozent auf über drei Milliarden Euro." Außerdem soll das Vorsteuerergebnis wieder schwarz werden. Im vergangenen Jahr hatte Behr Verluste von 235 Millionen Euro geschrieben.
Zu den guten Zahlen habe auch der strikt eingehaltene Sparkurs beigetragen, sagte Flik. Dieser werde fortgesetzt. Der Kühlerspezialist hatte bereits angekündigt, in seinen deutschen Werken 350 Arbeitsplätze abzubauen.
Um die Finanzstruktur weiter zu verbessern, soll der Stuttgarter Autozulieferer Mahle bei Behr einsteigen (wir berichteten). Die EU-Kommission gab grünes Licht für die Nachbarschaftshilfe. Mit einer Bestätigung des Deals wird in den nächsten Tagen gerechnet. (dpa)
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(Foto: Behr)
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