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Absatzkrise
Bei Daimler droht 2009 Kurzarbeit
Bei Daimler droht im nächsten Jahr wegen der schweren Absatzkrise auf den Automärkten tausenden Mitarbeitern Kurzarbeit. Von Januar bis April 2009 könnten davon Teile der Werke in Sindelfingen, Berlin, Bremen und Düsseldorf betroffen sein, sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag in Stuttgart. Auch in anderen Werken des Konzerns soll über eine mögliche Verkürzung der Arbeitszeit gesprochen werden. Für die Mercedes-Werke seien Blockpausen geplant, zum Beispiel dreiwöchige Betriebsferien im Sommer, schreibt Betriebsrats-Chef Erich Klemm in einem Brief an die Beschäftigten in Sindelfingen. Wie die Regelungen für die einzelnen Werke genau aussehen, soll an den jeweiligen Standorten mit dem Betriebsrat noch im Dezember geklärt werden. "Hier geht es insbesondere darum, die Zeitkonten weiter zu nutzen, dafür bestehende Ausgleichszeiträume sowie Zeitkontengrenzen weiter zu flexibilisieren", sagte die Daimler-Sprecherin. Die Untergrenze der Arbeitszeitkonten lag im Autobereich bisher bei einem Minus zwischen 150 und 200 Stunden. Als weitere Möglichkeit hätten Konzernleitung und Gesamtbetriebsrat je nach Situation in den einzelnen Werken die Verkürzung der Arbeitszeit von 35 auf 30 Stunden vereinbart. Außerdem hätten die Arbeitnehmervertreter zugesagt, dass es einfacher möglich sein soll, Mitarbeiter innerhalb eines Werkes zu versetzen. Insgesamt arbeiten bei Mercedes-Benz in Deutschland rund 85.000 Menschen.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Betriebsrat in Sorge – Kurzarbeit als teurere Lösung
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