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Daimler
Beitrag zur Chrysler-Restrukturierung
Daimler hat nach eigener Ansicht mit der endgültigen Trennung von Chrysler einen Beitrag zur Restrukturierung des mittlerweile insolventen US-Herstellers geleistet. Die Beziehung zwischen Chrysler und Daimler beschränke sich seit Anfang der Woche auf eine Kunden-Lieferanten-Beziehung, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mit. "Das bedeutet im Falle von Chapter 11: Daimler wird wie jeder andere Lieferant behandelt." Am Montag hatte der Premiumhersteller nach einem monatelangem Streit bekanntgeben, auch seinen Chrysler-Restanteil von 19,9 Prozent an den Mehrheitseigner Cerberus abzugeben (wir berichteten). Teil der mit Cerberus getroffenen Vereinbarung ist, dass die Stuttgarter auf die Rückzahlung der Chrysler gewährten Darlehen, die im Jahresabschluss 2008 bereits vollständig abgeschrieben wurden, verzichten. Außerdem werden die Schwaben bis 2011 in drei jährlichen Tranchen 600 Millionen Dollar Pensionszahlungen zur Absicherung der Mitarbeiter des früheren gemeinsamen Unternehmens leisten. Hinzu könnten Garantien von rund 200 Millionen Dollar kommen. Diese werden fällig, wenn Chrysler die Pensionspläne beendet. Bis zum 30. September 2009 läuft außerdem noch eine Vereinbarung mit Chrysler-Händlern in 26 Ländern außer USA, Kanada und Mexiko. Sie können sich über die Finanzsparte Daimler Financial Services finanzieren. (dpa)
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(Foto: iStockphoto/Archiv/Daimler/AHO-Montage)
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