Dienstag, 22.05.2012
03.02.2012
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TÜV Rheinland AG

Bestes Jahr der Unternehmensgeschichte

Gute Nachrichten kann der TÜV Rheinland vermelden. Das Unternehmen mit Sitz in Köln erzielte 2011 das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte: Rund 1,4 Milliarden Euro konnte die Überwachungsorganisation umsetzen. Das entspricht einer Steigerung um zehn Prozent. Das Ergebnis (EBIT) erreicht voraussichtlich die Rekordhöhe von mehr als 120 Millionen Euro. Dr.-Ing. Manfred Bayerlein, Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland AG: "2011 war ein sehr gutes Jahr für den TÜV Rheinland. Alle Geschäftsbereiche und Regionen schreiben schwarze Zahlen. Das Wachstum in Deutschland ist gut und außerhalb Deutschlands haben wir um mehr als 16 Prozent zugelegt. Die Erträge benötigen wir, um unsere künftige Wachstumsstrategie zu finanzieren." Der TÜV Rheinland feiert dieses Jahr sein 140-jähriges Jubiläum.

TÜV Rheinland als "Lösungsanbieter"

1872 in Wuppertal als regionales Unternehmen gegründet, sei der TÜV Rheinland 2011 endgültig in der Liga der Global Player der Branche angekommen: Knapp die Hälfte des Umsatzes kommt vom Geschäft außerhalb Deutschlands, sechs von zehn Mitarbeitern arbeiten international. "Dieser Entwicklung haben wir mit dem Umbau und der Neuausrichtung des Vorstands der TÜV Rheinland AG Rechnung getragen", erklärt Dr.-Ing. Bayerlein. "Wir haben die internationale Ausrichtung wieder mit mehr Technikkompetenz an der Unternehmensspitze vereint." Hierzu seien mit dem Chief International Officer und dem Chief Technology Officer zwei neue Positionen im Vorstand geschaffen worden.

Die anhaltende Globalisierung und die in zahlreichen Regionen der Welt weiter fortschreitende Industrialisierung seien wesentliche Triebfedern der Erfolgsgeschichte des Kölner Prüfkonzerns. Insbesondere die Leistungen rund um Produkttests und Prüfungen für die Industrie sowie die steigende Nachfrage nach Zertifizierungen in unterschiedlichsten Branchen und Regionen tragen nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden zum Wachstum bei. Bayerlein wörtlich: "Unsere Kunden erwarten von uns inzwischen nicht nur einzelne Prüfungen, sondern fragen uns immer mehr nach komplexen Lösungen. Früher waren wir ein Prüfunternehmen. Jetzt vollziehen wir den Wandel vom Prüfdienstleister zum Lösungsanbieter."

Strategie 2017

Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand die Planungen der Strategie 2017 begonnen. Der TÜV Rheinland will in den kommenden Jahren aus Sicht der Kunden "der beste nachhaltige und unabhängige Dienstleistungskonzern für Prüfung, Zertifizierung, Beratung und Training weltweit" werden. Im Zentrum sollen dabei das Leistungsportfolio einerseits sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter andererseits stehen. Die entscheidenden Wachstumsregionen seien für den TÜV Rheinland auf absehbare Zeit die Märkte in Asien, Indien, Mittlerem Osten, Südafrika sowie Südamerika.

Wachstumstreiber sind die fortschreitende Globalisierung, die sich entwickelnden Binnenmärkte dieser Regionen sowie die Industrialisierung, die sich dort stark beschleunigt hat. Sicherheitsstandards, Fragen des Umweltschutzes, des Klimawandels sowie der demografischen Entwicklung gewinnen in diesen Ländern an gesellschaftlicher Bedeutung. Dies führt dazu, dass die Lösungskompetenz von TÜV Rheinland zunehmend gefragt ist. Dr.-Ing. Bayerlein: "Wir werden unsere Wurzeln in Deutschland und im europäischen Markt keinesfalls vernachlässigen. Aber die stark wachsenden Märkte liegen für uns außerhalb Europas."

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Investitionen auf Rekordniveau

 
 
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