BAFA: Bislang 3.000 Prämien-Anträge eingegangen

03.02.2009 17:03 Uhr
Autofahrer müssen auf die Abwrackprämie von 2.500 Euro voraussichtlich bis Mitte März warten.

Das Bundesamt hat die ersten Anträge bereits bearbeitet – die Autokäufer werden aber auf das Fördergeld von 2.500 Euro voraussichtlich bis Mitte März warten müssen.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind bislang rund 3.000 Anträge auf Umweltprämie eingegangen. Diese würden zunächst auf ihre Vollständigkeit geprüft, sagte ein BAFA-Sprecher am Dienstag in Eschborn bei Frankfurt auf Anfrage. Erste Anträge seien auch schon bearbeitet worden, der Versand der Bescheide an die Antragsteller werde sich aber noch bis Mitte März hinauszögern. Grund für die Wartezeit ist ein Vorbehalt in der Richtlinie zur Förderung des Autoabsatzes. Dort ist festgehalten, dass die Fördergelder erst bewilligt werden dürfen, wenn der von der Bundesregierung geplante "Investitions- und Tilgungsfonds" errichtet ist. Dies ist noch nicht der Fall. Zwischenbescheide sollen aus Kostengründen nicht verschickt werden. Für die Umweltprämie, mit deren Hilfe alte Autos aus dem Verkehr gezogen und durch neue ersetzt werden sollen, stehen 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Bundesregierung will aus diesem Betrag auch die Verwaltungskosten des BAFA bestreiten. Ist dies der Fall, würde das Geld nach Schätzung des ZDK für 599.200 Prämien reichen. Das Bundesamt hatte nach der Bekanntgabe der Regelung ein großes Interesse an den Prämien registriert (wir berichteten). (dpa/rp)

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KOMMENTARE

H.G.

04.02.2009 - 10:35 Uhr

Wunderbar! Endlich mal eine neue Rechnung, aus der die bislang große Unbekannte hervor geht...Kostenpunkt Verwaltung! Wurde bisher von 600.000Anträgen geredet, abzüglich der Verwaltungskosten wird nun von einer Gesamtsumme geredet, die 599.200 Prämien abdeckt. Macht also 800 mal 2.500 = unglaubliche 2 Millionen €!!!


Peter Kirsten

04.02.2009 - 15:44 Uhr

Sind ca. 3,30 EUR pro Antrag. Hätte persönlich bald mit mehr gerechnet. Das schlimmste ist der unsägliche Zustand, das man nicht genau weiß, wenn man jetzt eine Fahrzeug bestellt, ob man, wenn der Wagen denn dann geleifert wird, noch die Prämie erhält. Das ist echt unmöglich. Wer sowas erfindet und dies nicht bedenkt, der hat, so glaube ich, keine Ahnung von der Materie. Am Ende stehen dann in ein paar Monaten einige Tausende Menschen in Berlin vorm Kanzleramt und wollen von der Merkel das Geld haben. Wird sicher lustig. Aber am Ende sind sicher die Händler an der Basis wieder die Dummen.


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