Mittwoch, 23.05.2012
05.12.2008
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Marktflaute

BMW-Absatz sinkt um 25 Prozent

Die weltweite Talfahrt der Automobilbranche hat im November auch BMW voll erwischt. Wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte, brach der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als ein Viertel auf 96.570 Fahrzeuge ein. Dabei musste der Konzern sowohl bei der Kernmarke BMW als auch beim Mini herbe Einbußen hinnehmen. In den ersten elf Monaten lag das Minus mit 1,323 Millionen verkauften Fahrzeugen bei 1,8 Prozent. Von seinem ursprünglichen Ziel, in diesem Jahr mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge abzusetzen, hatte sich BMW vor kurzem bereits verabschiedet. Auch für das kommende Jahr hatte BMW-Chef Norbert Reithofer zuletzt wenig Hoffnungen auf eine Besserung der Lage gemacht. Die Kernmarke BMW kam im November auf einen Absatz von knapp 81.400 Autos. Dies waren 26 Prozent weniger als im Vorjahr. Am deutlichsten litten der 3er, der 5er und der kleine Geländewagen X3 unter der Nachfrageschwäche. Hier brachen die Verkaufszahlen um mehr als 30 Prozent ein. Vergleichsweise glimpflich kamen der 1er mit einem Minus von gut zehn Prozent auf 14.800 Einheiten und die Geländewagen X5 und X6 mit einem Rückgang von knapp 13 Prozent auf gut 11.000 Einheiten davon. Der Verkauf des neuen 7er sei gut angelaufen, hieß es. Die Marke Mini verkaufte im November gut 15.000 Fahrzeuge und damit etwa 20 Prozent weniger als im Vorjahr. BMW leidet derzeit wie andere Hersteller auch unter den Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Vor allem auf dem für BMW wichtigsten Markt, den USA, sind die Verkaufszahlen eingebrochen. Die Münchner wollen die Produktion in diesem Jahr daher um 65.000 Fahrzeuge zurückfahren. (dpa)

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

06. Dezember 2008 09:28
Nick Knatterton meint:
Jeder, der andere Marken verkauft und der in den vergangenen Jahren schon gegen BMW Leasinggeschäfte verloren hat, hat es immer geahnt: das muß irgendwann schief gehen. Auch jetzt noch wird versucht, mit massiv überhöhten Restwerten Fahrzeuge in den Markt zu drücken. Ich habe mir bereits vor 4 Jahren gedacht, das rächt sich und jetzt ist es wohl soweit. Wenn wirtschaftliche Vernunft vollkommen ignoriert wird, muß einen das zwangsläufig irgendwann einholen. Zu denken geben sollte den BMW'lern der Umstand, das ein vermeintlich begehrtes Premiumprodukt offensichtlich schon seit Jahren hauptsächlich über den Preis, sprich die Leasingrate, verkauft wurde.


05. Dezember 2008 13:12
insider meint:
Da sagen alle Opel stehe auf der Kippe! Ich sage: BMW ist schon einen Schritt weiter! Alleine die fehlbewerteten Restwerte der noch ausstehenden Leasingrückläufer dürfte sich auf rund 20% des BMW-Konzern Anlagevermögens belaufen! Gleichzeitig stehen deutlich geringere Neuverkäufe dagegen! Hier gilt es für die Eigentümer dass Tafelsilber zu veräußern, bei BMW ist dies leider nur noch der Markenname! Mal sehen wer zuschlägt!
Übrigens ist es sicher keine Lösung gerade jetzt kleinere (meist gesunde) Händler nötigen zu wollen sich an größere anzuschließen, auch wenn der Händlerverband dies Unterstützt, besteht dieser doch aus "größeren"

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