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BMW behält Rotstift in der Hand
Der BMW-Konzern will laut einem Zeitungsbericht sein Sparprogramm im kommenden Jahr ausweiten. Der Autobauer wolle zusätzlich bis zu 200 Millionen Euro in Verwaltung und Vertrieb einsparen, berichtet das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Konzernkreise. Damit reagiere BMW auf die schwache Autokonjunktur, die sich nach Einschätzung des Münchner Konzerns auch im kommenden Jahr nicht erholen werde. Ein Projekt sei die deutliche Straffung des europäischen Vertriebsnetzes, schreibt die Zeitung. So arbeite der Chef des Europa-Vertriebs, Ludwig Willisch, an einem Plan, die zahlreichen Gesellschaften zusammenzulegen. Am Ende könnte eine große europäische Vertriebsgesellschaft stehen, hieß es. Vorbild sei die hochprofitable Holding Porsche Salzburg der Familien Porsche und Piëch. Diese wickelt den gesamten Osteuropa-Vertrieb des Volkswagen-Konzerns ab. BMW-Chef Norbert Reithofer wolle im Januar entscheiden, ob sein Konzern eine ähnliche Struktur aufbauen wolle, berichtet das "Handelsblatt". (dpa)
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