Donnerstag, 09.02.2012
13.10.2008
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Finanzkrise

BMW-Chef warnt vor Schwarzmalerei

BMW-Chef Norbert Reithofer hat angesichts der Finanzkrise vor Schwarzmalerei gewarnt. "Alle sehen nur noch dunkle Wolken. Aber auch die werden wieder abziehen", sagte Reithofer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". China habe schließlich ebenso wie Russland nach wie vor zweistellige Wachstumsraten. "Auch in Indien und im arabischen Raum werden wir viele Fahrzeuge absetzen können." Den Anfang des Jahres angekündigten Abbau von 8.100 Stellen verteidigte Reithofer angesichts der Krise noch einmal. "Wenn ich sehe, was sich die letzten vier Wochen in der Welt abgespielt hat, dann war es umso wichtiger, dass wir rechtzeitig gegengesteuert haben." Bislang seien bereits 6500 Stellen abgebaut. Der Rest soll bis Ende des Jahres wegfallen. Derzeit werde außerdem über außertarifliche Leistungen des Autobauers verhandelt. Der BMW-Chef bekräftigte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. "Wir haben eine Umsatzrendite von vier Prozent angekündigt. Daran halten wir fest. Darüber hinaus streben wir an, den Gesamtabsatz in diesem Jahr nochmals zu steigern." Im vergangenen Jahr hatte die BMW-Gruppe weltweit gut 1,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Die Forderung der IG Metall nach acht Prozent mehr Lohn im laufenden Tarifkonflikt wies Reithofer zurück. "Dies ist in keinster Weise konjunktur-kompatibel."

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Produktionsstopp in Dingolfing

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

14. Oktober 2008 15:54
Frühausteher meint:
Was bitte schön intressiert uns der Markt in Russland und China?! Die Finazkrise schreckt die Käufer im Innland ab! Die Jahresabsatzziele werden nicht angepasst und das zu Lasten der Beschäftigten. Um kurzfristige die Ergebnisse zu korrigieren wird an der falschen Kostenschraube gedreht. Personal wird abgebaut um den Aktionären und aufgehübschtes Ergebnis zu präsentieren. Es werden weiterhin Fahrzeuge auf Halde produziert und versucht mit Daumenschrauben in den Markt zu drücken. Wenn werden die Manager endlich wach und erkennen, dass die gesamte KFZ-Branche in einer tiefen Krise steckt.

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