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Finanzkrise
BMW-Chef warnt vor Schwarzmalerei
BMW-Chef Norbert Reithofer hat angesichts der Finanzkrise vor Schwarzmalerei gewarnt. "Alle sehen nur noch dunkle Wolken. Aber auch die werden wieder abziehen", sagte Reithofer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". China habe schließlich ebenso wie Russland nach wie vor zweistellige Wachstumsraten. "Auch in Indien und im arabischen Raum werden wir viele Fahrzeuge absetzen können." Den Anfang des Jahres angekündigten Abbau von 8.100 Stellen verteidigte Reithofer angesichts der Krise noch einmal. "Wenn ich sehe, was sich die letzten vier Wochen in der Welt abgespielt hat, dann war es umso wichtiger, dass wir rechtzeitig gegengesteuert haben." Bislang seien bereits 6500 Stellen abgebaut. Der Rest soll bis Ende des Jahres wegfallen. Derzeit werde außerdem über außertarifliche Leistungen des Autobauers verhandelt. Der BMW-Chef bekräftigte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. "Wir haben eine Umsatzrendite von vier Prozent angekündigt. Daran halten wir fest. Darüber hinaus streben wir an, den Gesamtabsatz in diesem Jahr nochmals zu steigern." Im vergangenen Jahr hatte die BMW-Gruppe weltweit gut 1,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Die Forderung der IG Metall nach acht Prozent mehr Lohn im laufenden Tarifkonflikt wies Reithofer zurück. "Dies ist in keinster Weise konjunktur-kompatibel."
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Produktionsstopp in Dingolfing
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(Foto: ddp / Joerg Koch)
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