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Privatkunden
BMW fährt Premium-Konkurrenz davon
Der BMW-Konzern hat das lukrative Privatkunden-Geschäft im ersten Halbjahr 2008 kräftig ausgebaut. Wie aus Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht, lieferte der weiß-blaue Autobauer zwischen Januar und Juni 53.123 Fahrzeuge an Privatkunden aus. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es nur 35.695 Einheiten. Die meisten Privatzulassungen unter den Premium-Anbietern verbuchte Mercedes-Benz mit 70.864. Dies bedeutete aber ein Minus von 2,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2007. Auch Audi musste einen leichten Rückgang auf 30.853 Anmeldungen hinnehmen (minus 1,7 Prozent). Unter den deutschen Volumenhersteller ist Ford der große Gewinner. Die Kölner verkauften seit Jahresbeginn 37.356 Wagen an private Halter – ein Zuwachs von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Branchenprimus VW steigerte die Zahl der nicht gewerblichen Anmeldungen auf 112.865 (plus 12,8 Prozent). Opel verlor in diesem Bereich dagegen 8,8 Prozent auf 35.221 Zulassungen. Überwiegend freundlich gestaltete sich bislang das deutsche Privatkundengeschäft der großen Importeure: Während Toyota über zehn Prozent weniger Privatverkäufe registrierte, verbesserte sich etwa Skoda um 6,4 Prozent auf 36.959 Anmeldungen. Gefragter als im Vorjahr waren bei Privatkäufern auch die französischen Marken Peugeot (plus 21,3 Prozent) und Renault (plus 11,6 Prozent). Fiat konnte seine Privatzulassungen dank des Kleinwagens 500 von 10.071 auf 19.620 nahezu verdoppeln. Kumuliert gingen in Deutschland in den ersten sechs Monaten 650.195 Autos in Privatbesitz über (2007: 584.849). Der Anteil an den Gesamtzulassungen lag bei 40,2 Prozent nach 37,4 Prozent im Jahr davor. Trotz des Wachstums blieb der Privatmarkt bisher noch deutlich hinter den Jahren 2005 und 2006 zurück. (rp) Weitere Details sind unten in der Downloadbox abrufbar.
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(Foto: BMW)
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