Dienstag, 22.05.2012
30.07.2008
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Starkes Endkundengeschäft

BMW fährt zweite Vertriebsschiene zurück

"Wir wollen an jedem Auto Geld verdienen." Mit diesen Worten begründete BMW-Sprecher Alexander Bilgeri am Mittwoch in Düsseldorf die Entscheidung des weiß-blauen Herstellers, die zweite Vertriebsschiene zurückzufahren. Bereits im ersten Halbjahr hätten die Münchner 22.000 Neuwagen mehr im Endkundengeschäft und 15.000 Einheiten weniger über die zweite Vertriebsschiene mit Mietwagenrückläufern und Vorführwagen abgesetzt. Dieser Absatzweg brächte bekanntlich weniger Marge, so Bilgeri. Insgesamt steigerte BMW seine Zulassungen in Deutschland in den ersten sechs Monaten um 6,3 Prozent auf 149.756. Um diese Politik zu unterstützen, würde BMW "so schöne neue Betriebe" errichten wie den Neubau der Niederlassung Düsseldorf an der Theodorstraße. 25 Millionen Euro wurden investiert, um auf dem 35.000 Quadratmeter großen Grundstück im Stadtteil Rath auf ca. 9.000 Quadratmetern Verkaufs- und Serviceflächen im neuesten Corporate Design entstehen zu lassen. Der Neubau solle die beengte Situation am Hauptstandort in der Grafenberger Allee entspannen, sagte Niederlassungsleiter Martin Thiel. Karosserie und Lackarbeiten sowie das Großkundengeschäft wurden in die Theodorstraße ausgelagert. Als besonderen Service des neuen Standorts hob Thiel den "Airport Service" hervor: "Zukünftig können unsere Kunden ihren Wagen zum Service in der Theodorstraße abgeben und bei uns für ihren Flug einchecken. Wir shutteln dann zum Flughafen und holen auch wieder ab." Außerdem werde von hier aus künftig das nahe gelegene Ratingen bedient. Der dort bisher angemietete Betrieb werde geschlossen. Die BMW-Niederlassung Düsseldorf verzeichnete im ersten Halbjahr ein kräftiges Wachstum und verkaufte mit 1.775 Einheiten 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit einem Marktanteil von 12,6 Prozent sieht sich der Hersteller als Marktführer im Premium-Segment in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Der Hauptbetrieb an der Grafenberger Allee wird nun renoviert und den neuen CI-Vorgaben angepasst, die Ausstellungsfläche für Mini nahezu verdreifacht. (dp)

 
 
 
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