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Standortsicherung
BMW hält an Wackersdorf fest
BMW wird seinen Standort Wackersdorf erhalten und Arbeitsplätze sichern. Der Vorstand habe entschieden, dass in der ostbayerischen Stadt weiterhin die Cockpits für die kommenden 3er-Modelle sowie zusätzlich die für die nächste 1er-Generation gefertigt werden, teilte der weiß-blaue Autobauer am Donnerstag in München mit. Ebenso würden die Vormontagen und das Verpackungsgeschäft – obwohl langfristig nicht als Kerneigenleistung gesehen – an dem Standort belassen. Im Innovationspark Wackersdorf fertigen BMW und die ansässigen Zulieferbetriebe Komponenten für die weltweite Produktion. Die Teile werden über das Versorgungszentrum verpackt und an das globale Produktionsnetzwerk verschickt. Insgesamt sind dort ca. 2.700 Menschen beschäftigt – ein Drittel davon arbeitet für BMW. Nach Herstellerangaben werden jährlich über eine halbe Million Cockpits gefertigt. Der Konzern kündigte zudem eine neue Strategie für den Innovationspark an. Gemeinsam mit den regionalen öffentlichen Stellen sollen mittelfristig neue Belegungen erarbeitet und neue Industrie-, Gewerbe- und Logistikunternehmen angesiedelt werden. Kohlestofffaser-Joint Venture mit SGL Bei der Produktion von Carbonfasern für den Einsatz im Automobilbau arbeitet BMW künftig mit der SGL Group mit Sitz in Wiesbaden zusammen. Die beiden Unternehmen gaben am Donnerstag die Gründung eines Joint Ventures bekannt. Geplant sei von 2010 an der Aufbau von zwei Standorten in Deutschland und Nordamerika mit 180 neuen Arbeitsplätzen, hieß es. Die Partner wollen 230 Millionen Euro in das Gemeinschaftsunternehmen investieren, an dem SGL 51 Prozent und BMW 49 Prozent halten sollen. (rp)
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(Foto: BMW)
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