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Leasing
BMW-Händlerverband nimmt sich Restwertproblematik an
Der Verband Deutscher BMW Vertragshändler (VDB) strebt eine Anpassung der aktuellen Leasingvereinbarung an. Darüber gebe es seit längerem Gespräche mit BMW und der herstellereigenen Bank, heißt es in einem Schreiben des Verbandes an seine Mitglieder, das AUTOHAUS Online vorliegt. Ein erster Schritt zur Verbesserung der Situation sei der mit der Herstellerbank ausgehandelte "Partnerbonus". Dieser solle bis zu 20 Millionen Euro Unterstützung in die Handelsorganisation spülen. Zudem fordert der Verband dem Schreiben zufolge die Wiedereinführung des so genannten "Herkömmlichen Modells" beim Leasing. Die BMW Bank befinde sich darüber derzeit in Abstimmung mit dem Vertrieb Deutschland, hieß es. Bis Januar 2008 stand es dem BMW-Partner frei, ob er die Leasingkonditionen für den Kunden verbessert, in dem er sich drei Prozent der UPE bei Rücknahme auf den Schätzwert anrechnen lässt („Zusätzliches Modell“) oder ob er ohne diese Rücknahmepreiserhöhung das Fahrzeug zurücknimmt ("Herkömmliches Modell"). Da die Autohäuser vor allem die erstgenannte Regelung bevorzugten, wurde das "Herkömmliche Modell" abgeschafft. Annäherung der Schätzwerte In Gesprächen mit DAT, Dekra und Eurotax-Schwacke hat der Händlerverband nach eigener Aussage außerdem eine bessere Annäherung der Schätzwerte an die Marktgegebenheiten erreicht. Diese sei aber noch nicht zufrieden stellend. Über der Fortgang der Gespräche will der VDB spätestens im Rahmen der Mitgliederversammlung am 11. und 12. März 2010 informieren. Im Oktober hatte eine Gruppe von BMW-Partnern aus der Vertriebsregion West Klage gegen den Prüfkonzern Dekra erhoben (wir berichteten). Die Händler werfen dem Dienstleistungsunternehmen vor, seine Gutachterpflichten bei der Wertermittlung von Leasingrückläufern verletzt zu haben. Beim Landgericht Stuttgart sind in diesem Zusammenhang insgesamt sechs Verfahren anhängig. (se/rp)
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(Foto: BMW Group)
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