Mittwoch, 23.05.2012
25.01.2006
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BMW hängt weiter am Gas

BMW bleibt nach einem Umsatz- und Absatzrekord im vergangenen Jahr auf Wachstumskurs. In diesem Jahr wolle man beim Absatz weiter zulegen und einen neuen Spitzenwert erreichen, bekräftigte BMW-Chef Helmut Panke am Mittwoch in München. Auch dank seiner Modelloffensive konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr die Erlöse um 5,2 Prozent auf knapp 46,66 Mrd. Euro steigern. Damit traf der weiß-blaue Autobauer in etwa die Erwartungen von Analysten. Die BMW-Aktie legte zeitweise um drei Prozent auf gut 37 Euro zu. Ein Ergebnis für 2005 nannte der Konzern abermals nicht. Panke erklärte lediglich: "Die bereits am Jahresanfang angekündigten Belastungen durch Währungseffekte, hohe Rohstoffpreise und einen intensiven Wettbewerb konnten durch den gestiegenen Absatz und interne Effizienzverbesserungen zu großen Teilen ausgeglichen werden." Vor diesem Hintergrund werde man 2005 "das hohe Ergebnisniveau des Vorjahres in etwa erreichen." Nach früheren Konzernangaben kann dies einen Rückgang oder Anstieg um bis zu zehn Prozent bedeuten. Panke hatte aber zuletzt im November klar gestellt, dass man sich diesem Ziel "von unten" annähere. Auf der Automesse in Detroit hatte der Manager erklärt, die Währungsbelastungen und steigende Rohstoffpreise hätten sich 2005 auf rund eine Mrd. Euro summiert. Finanzdienstleistungen gefragt Mit dem kräftigen Absatzplus von 9,9 Prozent im vergangenen Jahr konnte das Umsatzwachstum wegen der hohen Wechselkursbelastungen nicht mithalten. Insgesamt verkaufte der Hersteller 2005 1,328 Mio. Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce und damit so viele wie noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte (wir berichteten). Die Umsätze im Segment Automobile erhöhten sich so um 7,8 Prozent auf 45,86 Mrd. Euro. Im Geschäftsfeld Motorräder erzielte BMW bei 97.474 ausgelieferten Maschinen (plus 5,6 Prozent) einen Umsatz von 1,22 Mrd. Euro und damit knapp 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsätze im Segment Finanzdienstleistungen beliefen sich auf 9,4 Mrd. Euro (plus 14,4 Prozent). Die Erlöse der einzelnen Segmente lassen sich dabei nicht einfach addieren, da die Umsätze des im Privatkundenbereich stark angestiegenen Leasing-Geschäfts auf die Laufzeit der Leasing-Verträge verteilt würden, erläuterte ein Unternehmenssprecher. Die Zahl der BMW-Mitarbeiter blieb binnen Jahresfrist etwa gleich, zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen weltweit 105.798 Menschen. (dpa)

 
 
 
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