BMW rechnet für das zweite Halbjahr mit einem Anziehen des Absatzes in Deutschland. In diesem Jahr werde die Absatzkurve entgegengesetzt zur Entwicklung des Vorjahres verlaufen, sagte der Leiter der Deutschland-Region, Ludwig Willisch, am Freitag auf der Automesse AMI in Leipzig. BMW hatte im März im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Absatzrückgang um 1,9 Prozent auf 141.568 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verbucht. 2006 war beim Absatz der drei Marken weltweit mit mehr als 1,37 Mio. Fahrzeugen ein Spitzenwert erzielt worden. Mit dem Produktionsstart des dreitürigen 1er-BMW ist das Leipziger Werk laut Willisch nunmehr vollwertiges Mitglied im weltweiten Produktionsverbund. Seit März 2007 rollt neben dem 3er-Modell auch der sportliche Dreitürer der 1er-Reihe vom Band. Damit habe Leipzig wie die anderen Werke auch eine zweite Baureihe bekommen. Außerdem sei das im März 2005 gestartete Werk erstmals allein verantwortlich für die Produktion eines Modells für den Weltmarkt, sagte Willisch. Damit vollziehe sich die Aufstockung der Belegschaft auf bis zu 5.500 Beschäftigte planmäßig. (dpa)
BMW hakt das erste Halbjahr im Inland ab
Hersteller erwartet Anziehen des Absatzes in der zweiten Hälfte des Jahres