Mittwoch, 23.05.2012
07.11.2008
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Bilanz

BMW im Oktober mit deutlichem Absatzrückgang

BMW hat im Oktober erneut die weltweit schwache Nachfrage zu spüren bekommen. Wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte, gab der Absatz der Gruppe mit den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,3 Prozent auf 113.000 Fahrzeuge nach. Im Vergleich zum Konkurrenten Daimler hielten sich die Einbußen aber noch in Grenzen. Die Stuttgarter meldeten am Freitag in seiner Auto-Sparte Mercedes-Benz Cars ein Absatzminus von 18 Prozent. "In den meisten westeuropäischen Märkten, Japan und in den USA verzeichneten wir Einbußen. Unsere Absatzzuwächse in den Wachstumsmärkten konnten dies nicht kompensieren", sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson laut Mitteilung. In den ersten zehn Monaten lag die Gruppe mit 1,226 Millionen verkauften Autos noch leicht über Vorjahresniveau. Dennoch hatte BMW am Dienstag seine Pläne aufgegeben, in diesem Jahr mehr als 1,5 Millionen Autos zu verkaufen und damit den Rekordwert des Vorjahres nochmals zu übertreffen. Während sich die Einbußen bei der Kleinwagenmarke Mini im Oktober mit einem Minus von 3,4 Prozent auf gut 17.300 Einheiten in Grenzen hielten, musste die Kernmarke BMW mit 95.500 verkauften Autos einen Rückgang von 9,2 Prozent verkraften. Hier waren nahezu alle Baureihen von Absatzrückgängen betroffen. Besonders hart erwischte es die Geländewagen X3 (minus 24 Prozent) und X5 (minus 35 Prozent). Der Absatz der volumenstarken 3er-Reihe lag mit rund 37.600 Einheiten um 13 Prozent unter Vorjahresniveau. Beim 5er lag das Minus mit 17.000 Autos bei zwölf Prozent. Einzig der 1er verkaufte sich gut und kam dank des neuen Cabrios und Coupés auf ein Plus von 21 Prozent und 18.000 verkaufte Fahrzeuge. Luxus läuft trotz Wirtschaftskrise Vergleichsweise gut lief es auch bei Rolls-Royce und im Motorradgeschäft. Die britische Luxusmarke setzte immerhin 118 Fahrzeuge ab, was einem Plus von zehn Prozent entspricht. Bei den Zweirädern kletterte der Absatz unter anderem wegen des milden Herbstes um fast zwölf Prozent auf mehr als 7.700 Einheiten. (dpa)

 
 
 
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