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Zweites Werk
BMW investiert 500 Millionen Euro in China
BMW baut ein zweites Werk in China mit einem Investitionsvolumen von mehr als einer halben Milliarde Euro. Zum Aufbau der neuen Produktionsanlage am nordostchinesischen Standort Shenyang unterzeichneten BMW und der Partner Brilliance Automotive am Donnerstag in Peking eine entsprechende Vereinbarung. Das Investitionsvolumen von 560 Millionen Euro teilen sich je zur Hälfte BMW und Brilliance. Der Baubeginn für das Werk sei für kommendes Jahr geplant, Anfang 2012 solle dann die Produktion starten, teilte BMW in München mit. "Mit Brilliance Automotive Holdings Limited haben wir einen verlässlichen Joint Venture-Partner, mit dem wir bereits seit über sechs Jahren erfolgreich zusammenarbeiten", erklärte BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner laut Mitteilung. "Darüber hinaus ist dies ein wichtiger strategischer Schritt, um unabhängiger von Währungsschwankungen zu werden." Seit 2003 werden in dem Joint Venture mit Brilliance Autos der BMW 3er und 5er-Reihe gefertigt. Bisher sind rund 150.000 Fahrzeuge vom Band gelaufen, die Investitionen seit der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens belaufen sich auf 450 Millionen Euro. Die jährliche Produktionskapazität in China soll durch das zweite Werk von derzeit 41.000 auf 100.000 Einheiten ausgedehnt werden. Je nach Marktlage könnten es aber bis zu 300.000 Einheiten werden, sagte ein BMW-Sprecher. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres stieg der BMW-Absatz in China trotz der Wirtschaftskrise um 36,7 Prozent auf 71.952 Autos. Damit ist China weltweit der viertgrößte Markt für den Münchner Konzern nach Deutschland, den USA und Großbritannien. Allein im Oktober wurden in China 81 Prozent mehr BMW und Mini als im Vorjahresmonat verkauft, wie das Unternehmen berichtete. "Für 2009 peilen wir in China neue Rekordwerte beim Absatz an", berichtete Eichiner. China knackt Zehn-Millionen-Marke Seit Jahresbeginn sind auf dem chinesischen Markt insgesamt 37 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Erstmals wurde die Zehn-Millionen-Marke überschritten. Hintergrund waren Steueranreize, das staatliche Konjunkturprogramm und Zuschüsse für den Ankauf neuer Fahrzeuge auf dem Lande. (dpa)
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(Foto: BMW)
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